Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung

Falls Sie zu bestimmten Bereichen noch Fragen haben, so kontaktieren Sie uns, gerne sind wir für Sie da.

Team_2014

Lehrveranstaltungen des
Lehrstuhls

Leasingforschung
am Lehrstuhl

Aktuelle
Veröffentlichungen

Neues vom Lehrstuhl

Workshop "Prüfungshandlungen" bei EY in Nürnberg

Eindrücke vom Workshop 'Prüfungshandlungen' bei EY in Nürnberg

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Konzentriertes Arbeiten während des Workshops und ein gemütlicher Ausklang im Biergarten. Unten: Die Workshop-Teilnehmer mit Udo Schuberth (links), Stephan Sperber (3. v. r.) und Thomas Gössl (Mitte hinten) von EY sowie Christian Mehnert (rechts), Christian Wittmann (3. v. l.) und Hendrik Rupertus (5. v. l.).

Am 20. Mai 2016 fand der nunmehr schon fast traditionelle Workshop „Prüfungshandlungen – Fallstudie zum risikoorientierten Prüfungsansatz in der Wirtschaftsprüfung“ in Kooperation mit EY Nürnberg sowie FACT Alumni statt. Die 25 Teilnehmerinnen aus den verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität Bayreuth bekamen zu Beginn interessante Einblicke in den Beruf des Wirtschaftsprüfers sowie den Prüfungsprozess von EY. Anschließend konnte das erlangte Wissen in kleinen Gruppen bei der Bearbeitung von vier verschiedenen Fallstudien zum risikoorientierten Prüfungsansatz direkt angewandt werden, wobei die Experten aus der Praxis immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Zum Ausklang konnten alle Beteiligten die gesammelten Eindrücke bei einem lockeren „Get Together“ mit einer ordentlichen Biergarten-Brotzeit Revue passieren lassen. So ergab sich auch die Möglichkeit, alle Fragen rund um Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sowie zu Praktika und Berufseinstieg in entspannter Atmosphäre mit den „EY-lern“ zu besprechen.

Wir bedanken uns bei Udo Schuberth, Stephan Sperber und Thomas Gössl sowie dem Team von Nürnberg für einen gleichermaßen spannenden wie interessanten Tag. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung in den kommenden Semestern!

39th European Accounting Association Annual Congress

Eindrücke vom EAA 2016

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Christian Wittmann, Hendrik Rupertus, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Marcus Bravidor (v.l.n.r.) auf dem EAA Annual Congress. Unten links: Hendrik Rupertus während seines Vortrags. Unten rechts: Die "Skyline" der Maastrichter Altstadt.

Auf dem 39th Annual Congress der European Accounting Association in Maastricht (Niederlande) war unser Lehrstuhl mit drei Präsentationen zu aktuellen Forschungsprojekten vertreten:

Der EAA Annual Congress ist eine der beiden größten Konferenzen für rechnungswesenbezogene Forschung (Rechnungslegung, Controlling, Steuerlehre, etc.). In diesem Jahr wurden 700 Beiträge von Forschungsteams aus mehr als 50 Ländern vorgestellt.

Gastvortrag zur Versicherungsbilanzierung nach IFRS

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Dr. Kölschbach

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Dr. Kölschbach erläutert den Studierenden die Besonderheiten der Bilanzierung bei Versicherungsunternehmen. Unten links: Prof. Fülbier überreicht Herrn Kölschbach das Gastgeschenk. Unten rechts: Dr. Joachim Kölschbach (2. v. l.) mit Prof. Dr. Jochen Sigloch (links) Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts), Christian Wittmann (2. v. r.) und Hendrik Rupertus (Mitte).

Im Rahmen unserer Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, dem 28. April 2016, mit Herrn Dr. Joachim Kölschbach – ganz im Sinne der Veranstaltung – einen ausgewiesenen Spezialisten für die Bilanzierung von Versicherungsunternehmen willkommen heißen. Herr Dr. Kölschbach ist Partner bei der KPMG AG in Köln und dort zuständig für Grundsatzfragen der Rechnungslegung und Aufsicht von Versicherungen. In seinem Vortrag ging es um das langwierige „Insurance Contracts“-Projekt des IASB zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen in den IFRS. Besondere Relevanz erhält das Thema, da das Projekt, welches bereits seit knapp 20 Jahren auf der Agenda steht, wohl noch in diesem Jahr zum Abschluss kommen wird. Herrn Dr. Kölschbach ist es gelungen den anwesenden Studierenden die komplexe und stark regulierte Welt der „Insurance Contracts“ auf verständliche Art und Weise näher zu bringen. Nach einem kurzen Abriss über den Projektverlauf und der Darlegung der Besonderheiten der Versicherungsbranche wurde vertieft über die Herausforderungen für eine adäquate Bilanzierung von Versicherungsverträgen gesprochen. Dabei wurde von den (im Entstehen befindlichen) Detailregelungen der IFRS abstrahiert und eher auf die konzeptionellen Schwierigkeiten fokussiert.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Dr. Kölschbach für den sehr interessanten Vortrag. Vielleicht folgen diesem zweiten Aufenthalt in Oberfranken noch weitere. Der Vortrag wurde von FACT Alumni unterstützt.

Nach einer kurzen Pause geht es dann am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, mit einem Vortrag von Simon Faust (KPMG Nürnberg) zu einer ebenfalls sehr aktuellen Thematik, der Umsatzrealisierung nach IFRS 15, weiter. Zeit und Ort wie gehabt: 18:00 (s.t.), S 64 (RW I).

EY AuditChallenge 2016

Eindrücke von der EY AuditChallenge 2016

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Die Teilnehmer der EY AuditChallenge 2016 mit den Vertretern von EY, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (links) und Marcus Bravidor. Unten links: Der Bearbeitung der Fallstudie folgte eine kurze Vorstellung von EY. Unten rechts: Das Siegerteam mit den Vertretern von EY und Prof. Fülbier.

Auch in diesem Semester richtete die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY gemeinsam mit unserem Lehrstuhl den hochschulinternen Auscheid zur EY AuditChallenge aus. Dabei handelt es sich um den größten Fallstudienwettbewerb für Studierende der Wirtschaftswissenschaften im deutschsprachigen Raum. Schlussendlich konnte sich das Team bestehend aus Isabell Keller, Theresa Rausch und Martin Reußner in einer knappen Entscheidung gegen die Konkurrenz durchsetzen. Das Siegerteam tritt nun in der nächsten Runde, die am 25.05.2016 in der EY-Niederlassung in München stattfinden wird, gegen die siegreichen Teams der anderen bayerischen Hochschulen an. Wir wünschen Ihnen dafür maximale Erfolge!

Unser Dank gilt allen Teilnehmern an der EY AuditChallenge 2016 und natürlich auch den Mitarbeitern von EY, die an der erfolgreichen Umsetzung der AuditChallenge an der Universität Bayreuth beteiligt waren. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!

Gastvortrag "Informationsorientierte Rechnungslegung und Marktbewertung" von Prof. Dr. Schildbach

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Prof. Schildbach

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben links: Prof. Dr. Schildbach (2. v. r.) mit Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts), Christian Wittmann (links) und Hendrik Rupertus (2. v. l.). Oben rechts: Prof. Fülbier überreicht Prof. Schildbach das Gastgeschenk. Unten: Prof. Schildbach vor dem Auditorium.

Zum Auftakt der Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, dem 21. April 2016, Herrn Prof. Dr. Thomas Schildbach in Bayreuth begrüßen. Als ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Revision und Unternehmensrechnung an der Universität Passau referierte Professor Schildbach in einem voll besetzten Vorlesungssaal über das Konstrukt des „fair values“ im Rahmen einer informationsorientieren Rechnungslegung. Zunächst erläuterte Prof. Schildbach die Rolle der Rechnungslegung im Kontext von Information und Marktbewertung sowie die damit einhergehenden Probleme. Insbesondere die Interdependenz von marktorientierten Werten („fair values“) in der Bilanzierung und die Informationsfunktion der Rechnungslegung für Kapitalmärkte wurde als problematisch herausgestellt. Darüber hinaus wurden die Positionen (z.B. asset-liability approach) und die jüngsten Bestrebungen von IASB und FASB kritisch, aber häufig auch mit einem Augenzwinkern diskutiert. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Prof. Schildbach für die sehr interessanten Ausführungen sowie bei FACT Alumni für die Unterstützung.

Nach dem gelungenen Start der Vortragsreihe geht es bereits am kommenden Donnerstag, dem 28.04.2016, mit einem Vortrag von Herrn Dr. Kölschbach (KPMG) zum „Insurance-Projekt des IASB“ weiter. Der Vortrag beginnt um 18:00 (s.t.) im S 64 (RW I).

Neue Publikation zu den Auswirkungen aktueller Regulierungsnovellen auf KMU

Der Artikel "Aktuelle Regulierungsdebatten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Überblick und Analyse einiger aktueller Novellen aus Sicht mittelständischer Unternehmen" von Marcus Bravidor ist in der Zeitschrift "Unternehmenssteuern und Bilanzen (StuB)" erschienen.

Nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz stehen Unternehmen bei Berichterstattung und Offenlegung von finanziellen und nichtfinanziellen Informationen weitere Neuerungen ins Haus. Großes mediales Echo fanden bisher die "Frauenquote", aus der auch Berichtspflichten resultieren, sowie die neuen steuerrechtlichen Vorgaben zum sog. "country by country"-Reporting. Daneben bestehen weitere Debatten, u.a. zur Berichterstattung über Nachhaltigkeit, Diversity und Konfliktrohstoffe, einer möglichen Wiederaufnahme der Überlegungen zur Harmonisierung der Bemessungsgrundlage zur Körperschaftsteuer oder die (erweitere) Anwendung der IFRS (for SMEs). Während die Novellen im Wesentlichen große börsennotierte Unternehmen betreffen, können auch Informations- und Compliance-Pflichten für mittelständische Unternehmen entstehen.

Bravidor, M.: Aktuelle Regulierungsdebatten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Überblick und Analyse einiger aktueller Novellen aus Sicht mittelständischer Unternehmen, in: Unternehmenssteuern und Bilanzen (StuB), Jg. 18, 2016, H. 4, S. 143–147.

Weitere Informationen finden Sie in eRef. An der Universität Bayreuth kann der Artikel über den Zugang der Universitätsbibliothek direkt abgerufen werden (Zeitschriften, StuB).

Bravidor, StuB 2016, S. 143 ff.

Neue Publikation zur deutschen Rechnungslegungsgeschichte, dem Standardsetzungsprozess des IASB und dem Bilanzierungsverhalten von Familienunternehmen

Die Monographie "Accounting from the Perspective of Regulatory History, Private Standard Setting and Family Firm Research" von Dr. Malte Klein ist nun als Volltext verfügbar.

Rechnungslegungsforschung bietet inhaltlich wie methodisch eine Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Fachgebieten. Die vorliegende Monographie von Herrn Klein gibt einen Eindruck dieser Interdisziplinarität. Im ersten Teil (Kapitel 2) erfolgt eine umfangreiche Aufarbeitung der deutschen Rechnungslegungsgeschichte. Schwerpunkt bildet eine Analyse des Einflusses, den die Implementierung der "fremden" International Financial Reporting Standards (IFRS) in das deutsche Rechnungslegungssystem auf die Vertragskoordination von Unternehmen hat. Der zweite Teil (Kapitel 3) enthält eine inhaltsanalytische Analyse von Audiomitschnitten zu 14 Sitzungen des International Accounting Standards Board (IASB) zur Überarbeitung von IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer". So wird erstmal ein Einblick in die Interna der "Black Box" des Standardsetters ermöglicht. Abschließend folgt im dritten Teil (Kapitel 4) eine Bestandsaufnahme der Rechnungslegungsforschung zum Bilanzierungsverhalten von Familienunternehmen. Schwerpunkt der Analyse bilden theoretische Fundierung, Thema, Methode, empirisches Modell und Setting sowie die Definition und Operationalisierung von Familienunternehmen in der Forschungslandschaft.

Klein, M.: Accounting from the Perspective of Regulatory History, Private Standard Setting and Family Firm Research, Diss. Bayreuth 2015.

Weitere Informationen und den Link zum Volltext finden Sie in eRef.

Klein (2015)

Vortrag zur Rechnungslegungsregulierung und -forschung mittelständischer Unternehmen

Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier hat am 21. Januar 2016 auf der „ESRC Access to Finance for SMEs Conference Series: Approaches to SME Finance in Germany and the UK” an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg die Bayreuther Forschungsstelle für Familienunternehmen mit einem Vortrag zu „SME-related Accounting and Accounting Research“ vertreten. Die britisch-deutsche Konferenzserie wird vom Economic and Social Research Council (ESRC), dem britischen Gegenstück zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), finanziert. Sie zielt auf die Finanzierungsforschung im Bereich Mittelstand/Familienunternehmen und soll anwendungsorientierte wissenchaftliche Erkenntnisse für praktische Fragen der Gründungs- und Innovationsfinanzierung nutzbar machen.

Neue Publikation zum Bilanzierungsverhalten von kleinen und mittelständischen Unternehmen

Der Artikel "Do Creditors Prefer Smooth Earnings? Evidence from European Private Firms" von Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Dr. Joachim Gassen (Humboldt-Universität zu Berlin) ist in der international renommierten Zeitschrift "Journal of International Accounting Research" (VHB JourQual: B) erschienen.

In den europäischen Volkswirtschaften tragen eigentümergeführte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) jedoch den überwiegenden Teil der Beschäftigung und Wertschöpfung. Die Finanzierung der Unternehmen erfolgt im Wesentlichen über (Bank-)Kredite. Für die Kreditvergabeentscheidung sind Bilanzdaten von großer Bedeutung. Stark schwankende Jahresergebnisse erhöhen aus Sicht der Kreditgeber das Risiko einer regelmäßigen Zahlung von Zins und Tilgung. Ausgehend von dieser Annahme untersuchen die Autoren, ob europäische KMU durch bilanzpolitische Maßnahmen einen möglichst gleichmäßigen Gewinnausweis (Ergebnisglättung, earnings smoothness) anstreben. Die Stichprobe umfasst über 700.000 Unternehmen aus 24 europäischen Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gewinnglättung zunimmt, wenn die Kreditfinanzierung für die Unternehmen besonders wichtig. Der Effekt ist allerdings von rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern abhängig.

Gassen, J. / Fülbier, R. U.: Do Creditors Prefer Smooth Earnings? Evidence from European Private Firms, in: Journal of International Accounting Research, Jg. 14, 2015, Nr. 2, S. 151–180

Weitere Informationen, den Link zum Volltext und zur Besprechung des Beitrags von Ole-Kristin Hope (beides kostenfrei an der Universität Bayreuth) finden Sie in eRef.

Gassen/Fülbier, JIAR 2015, S. 151 ff.

Gastvortrag zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte bei der Kaufpreisallokation

Eindrücke vom Gastvortrag von Herr Dr. Schulte

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben links: Herr Dr. Schulte während des Vortrags im Dialog mit Prof. Fülbier. Oben rechts: Herr Dr. Schulte (Mitte) mit Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts) und Christian Mehnert (links). Unten: Der Vortrag lockte zahlreiche interessierte Studierende ins Fakultätsgebäude.

Am Freitag, den 15. Januar 2016, konnten Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und sein Team einen ausgewiesenen Experten für Bewertungsfragen zu einem Gastvortrag im Rahmen der Veranstaltung „Konzernrechnungslegung nach IFRS und HGB“ an unserer Universität willkommen heißen. Herr WP/StB CVA Dr. Jörn Schulte ist Vorstand und einer der Gründer der IVC Independent Valuation & Consulting AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Essen, die sich insbesondere auf Bewertungsthemen spezialisiert hat. Darüber hinaus ist Herr Dr. Schulte Autor einschlägiger Beiträge zur Unternehmensbewertung, öffentlich bestellter Gutachter für Unternehmensbewertungen und auch beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) tätig.

In seinem Vortrag gab Herr Dr. Schulte dem interessierten Auditorium im vollbesetzten Vorlesungssaal einen fundierten Überblick zur Anwendung der relevanten Rechnungslegungsregeln und Bewertungsverfahren für die bei Unternehmenszusammenschlüssen erforderliche Kaufpreisallokation ("Purchase Price Allocation", PPA). Daneben gab er spannende Eindrücke aus der Praxis in Form von Beispielen und kurzen Anekdoten aus dem eigenen Erfahrungsschatz. Das Interesse an der Thematik zeigte sich bei den Zwischenfragen und der anschließenden Diskussion, für die Herr Dr. Schulte gerne zur Verfügung stand.

Wir danken Herrn Dr. Schulte recht herzlich für den aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag. Wir freuen uns auf künftige Wiederholung! Der Vortrag wurde von FACT Alumni unterstützt.

Hendrik Rupertus — mit neuer Besatzung ins Jahr 2016

Neues Jahr, neuer Mitarbeiter. Herr Hendrik Rupertus ist seit Januar 2016 der "Neue" am Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung.

Noch im vergangenen Semester unterstützte Herr Rupertus, gemeinsam mit Christian Wittmann, unseren Lehrstuhl für Veranstaltung "Rechnungslegung (Bilanzen)" noch als Tutor. Einigen ist Herr Rupertus vielleicht auch durch seine Tätigkeit bei von FACT Alumni bekannt.

Wir freuen uns, Herrn Rupertus nun als festes Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hendrik Rupertus

Beitrag zu Einflüssen und kultureller Wirkung der IFRS zur Veröffentlichung angenommen

Der Beitrag "Content and context: ‘fair’ values in China" von Ferdinand Balfoort, Professor Rachel F. Baskerville (beide Victoria University, Wellington, Neuseeland) und Professor Rolf Uwe Fülbier wurde vom international renommierten "Accounting, Auditing and Accountability Journal" (VHB-JourQual-Rating: B) zur Veröffentlichung angenommen.

In diesem Forschungsprojekt wird aufgezeigt, dass die IFRS keineswegs kultur-neutral entwickelt werden, sondern einem westlich geprägten Bild sozialer und ökonomischer Aktivitäten folgen. Dokumentiert wird dies am Beispiel der Fair Value Bewertung, die der Vorstellung funktionierender, effizienter Märkte entspringt und die den Realitäten in einem völlig anderen Kultur- und Gesellschaftsraum, in dem guanxi-geprägten China, nicht entspricht. Wenn ökonomische Aktivitäten innerhalb enger sozialer Netzwerke und nicht über Märkte vollzogen werden, scheint die erzwungene Bewertung zu völlig irrealen, marktorientierten Fair Values nicht entscheidungsrelevant; mehr noch: es zeigt wie das IASB westlich-liberale Vorstellungen einer ideal funktionierender Marktwirtschaft anderen Gesellschaftsräumen oktroyiert.

Balfoort, F./Baskerville, R./Fülbier, R. U.: Content and context: ‘fair’ values in China, in: Accounting, Auditing & Accountability Journal, Vol. 29 (2016) (forthcoming, accepted for publication).

Frohes Fest & guten Rutsch!

Weihnachtsgruß

Wir wünschen alle Studierenden, den Förderern und Partnern unseres Lehrstuhls sowie allen (heimlichen) Freunden der internationalen Rechnungslegung schöne und geruhsame Feiertage, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Vorweihnachtliches Thüringen – Eliteseminar zur Internationalen Rechnungslegung in Jena

Eindrücke vom Eliteseminar in Jena

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Eliteseminar in Jena sowie die Teams der Lehrstühle der Universität Bayreuth (Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier) und der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Prof. Dr. Bernd Hüfner). Unten: Eindrücke von Seminar und Abendprogramm.

Am. 10. und 11. Dezember 2015 fand das nunmehr schon traditionelle Eliteseminar zur Internationalen Rechnungslegung statt. Die diesjährige siebente Auflage wurde in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre / Rechnungslegung von Prof. Dr. Bernd Hüfner an der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgerichtet. Ziel des Seminars war es, Studierenden tiefergehende Einblicke in die betriebswirtschaftliche Forschung im Bereich der internationalen Rechnungslegung zu gewähren sowie Spaß und Freude an dieser zu vermitteln.

Teilgenommen haben zehn Bayreuther und vier Jenaer Studierende, die sich durch besondere Leistungen und ein großes Interesse an der internationalen Rechnugslegung ausgezeichnet haben. Die angesprochenen Themen umfassten wissenschaftstheoretische und methodische Grundlagen der Forschung im Rechnungswesen. Des Weiteren wurden konkrete Promotions- und Forschungsprojekte der beteiligten Lehrstühle sowie Themen und Methoden der empirischen Rechnungslegungsforschung vorgestellt. Die Vorträge waren in ein kleines kulturelles Rahmenprogramm eingebettet. So blieb genügend Raum um in angenehmen Klima über wissenschaftliche Themen zu diskutieren und Anregungen für eigene Projekte zu sammeln. Neben der Einkehr in eine gut bürgerliche Gastwirtschaft stand eine Stadtführung auf dem Programm, die die enge Verknüpfung von Jenaer Stadt- und Universitätsgeschichte auf anekdotische und unterhaltsame Weise aufzuzueigen wusste.

Unser Dank gilt Professor Hüfner unds einem Team für die Gastfreundschaft sowie den Förderern des Lehrstuhls, insbesondere der KPMG AG sowie FACT Alumni e.V., die die Forschung und Lehre im Bereich der internationalen Rechnungslegung in Bayreuth unterstützen und somit auch solche Veranstaltungen möglich machen. Das Seminar wurde aus einem Eigenbeitrag der teilnehmenden Studierenden, Mitteln des Lehrstuhls sowie Studienbeiträgen (teil-)finanziert.

Vorweihnachtliches Franken – Master-Hauptseminar bei EY in Nürnberg

Am 15. Dezember 2015 waren wir mit unserem Hauptseminar für Masterstudenten bei EY in Nürnberg zu Gast.

In bewährter Tradition konnten die Teilnehmer ihre Präsentationen nicht nur ein fernab des üblichen universitären Umfelds präsentieren, sondern auch von kulinarischen Vorzügen sowie Diskussionsbeiträgen und Einsichten aus der Wirtschaftsprüfungspraxis profitieren. Für beides zeichnete sich Niederlassungsleiter Udo Schuberth verantwortlich, der unser Seminar ganztags beigleitet hat.

Herzlichen Dank an EY Nürnberg für Einladung, Gastfreundschaft und die interessanten Ergänzungen aus praktischer Sicht. Wir freuen uns, die Kooperation, auch über die Förderung unserer WP-Option hinaus, in den kommenden Semestern fortsetzen zu können!

Eindrücke vom Master-Hauptseminar bei EY in Nürnberg

Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk – Oberfrankenstiftung und oberfränkische Volks- und Raiffeisenbanken sichern Finanzierung betriebs- und volkswirtschaftlicher Datenbanken

Übergabe der jährlichen Spende der oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken an die Universität Bayreuth

V.l.n.r.: Friedrich Blaser (Regionaldirektor Franken des Genossenschaftsverbandes Bayern e.V.), Prof. Dr. Klaus Schäfer, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, Horst Eggers (Hauptgeschäftsführer i.R. der Handwerkskammer für Oberfranken und Vorsitzender des Universitätsvereins e.V.), Dr. Markus Schappert (Vorstandsmitglied der VR-Bank Bayreuth) sowie Prof. Dr. Bernhard Herz.

Dank großzügiger Spenden der Oberfrankenstiftung sowie der oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken konnte die Finanzierung der betriebs- und volkswirtschaftlichen Datenbanken an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät auch über das kommende Jahr hinaus gesichert werden. Insbesondere handelt es sich dabei um die Datenbanken Amadeus von Bureau van Dijk und DataStream von ThomsonReuters. Die Datenbanken decken die Sphären kleiner und mittelständischer Unternehmen bzw. der Kapitalmärkte ab. Beide werden von einer Vielzahl an Lehrstühlen der Fakultät für Forschungszwecke, aber vor allem im Rahmen der Lehre genutzt. So können Studierende auf dieser Grundlage eigene empirische Seminar- und Abschlussarbeiten anfertigen. Insbesondere die methodischen Kompetenzen bei Informationsgewinnung und -destillation sowie der statistischen Auswertung stehen heutzutage auch in der Praxis hoch im Kurs (Stichtwort: "Big Data"). Die Bedeutung der Datenbanken für Forschung und Lehre kann daher nicht überschätzt werden.

Um Studenten den Einstieg in Arbeit mit den Amadeus und DataStream zu erleichern, bietet unserer Lehrstuhl in jedem Semester eine grundlegende Übung "Datenbanken und quantitativ-empirische Methoden" an. Interessenten sollten die entsprechenden Aushänge im Bereich "Aktuelles" im Auge behalten. Der nächste Termin ist im Februar 2016.

Wir danken der Oberfranken Stiftung sowie den oberfränkischen Volks- und Raiffeisenbanken recht herzlich für ihre Unterstützung und würden uns freuen, auch in Zukunft auf diese bauen zu können! Weitere Informationen finden Sie in den den Pressemitteilungen der Universität zur Förderung durch die Volks- und Raiffeisenbanken sowie die Oberfrankenstiftung.

Wir gratulieren Malte Klein zur erfolgreichen Promotion!

Malte Klein und die Promotionskommission

Linkes Bild: Malte Klein (2. von rechts, und die Mitglieder der Promotionskommission Prof. Dr. Thorsten Knauer, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Dr. Thomas Loy. Rechts: Prof. Fülbier überreicht Herrn Klein Talar und Doktorhut.

Herr Malte Klein hat im November 2015 sein Kolloquium erfolgreich absolviert und damit die letzte Hürde zur Erlangung des Doktorgrades erfolgt überwunden. Wir freuen uns mit Herrn Klein und gratulieren recht herzlich!

Wolf, echt gute Lehre – "Christian Karl Schmidt-Lehrpreis" 2014 für Niko J. Wolf

Die Preisträger, Stifter und Laudatoren des 'Christian Karl Schmidt-Lehrpreises' 2014

Die Preisträger des "Christian Karl Schmidt-Lehrpreises" 2014 für Betriebswirtschaftslehre (Niko. J. Wolf, links) und Jura (Felix M. Wilke, Mitte), der Vater des Stifters (Karl Gerhard Schmidt; 2. von links) sowie die Laudatoren (Prof. em. Jochen Sigloch, rechts, und Andreas Zippel, Vorsitzender der Fachschaft RW, 2. von rechts). Foto: Peter Kolb.

Niko J. Wolf ist mit dem "Christian Karl Schmidt-Lehrpreis" der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth ausgezeichnet worden. Der Preis soll dazu beitragen, die Tradition der hervorragenden Lehre und Forschung an der Universität Bayreuth fortzuführen. Die Verleihung des mit 1.000,- Euro dotierten Preises fand im Rahmen des President's Dinners am 20. November 2015 statt. Christian Karl Schmidt, in dessen Gedenken der Preis verliehen wird, war selbst Student und Absolvent des Studiengangs Betriebswirtschaftslehre an der Universität Bayreuth.

Wir gratulieren beiden Preisträgern recht herzlich! Dass mit Herrn Wolf einer der Preisträger aus unseren Reihen stammt, freut uns sehr. Wir nehmen dies zum Ansporn, uns auch künftig durch eine studierendennahe und hochwertige Lehre auszuzeichnen.

Neue Publikation zur Attraktivität der (Lehrstuhl-)Promotion

Der Artikel "Ist die Promotion für die Generation Y noch attraktiv?" von Prof. Thomas Loy und Marcus Bravidor ist in der Zeitschrift "Forschung & Lehre" erschienen.

Die "Generation Y" erstürmt bereits seit einigen Jahren die Hochschulen. Ihr werden mit einem Streben nach Freiheit und Selbstverwirklichung deutlich andere Wesenzüge zugeschrieben als den vorherigen Jahrgängen. Inwieweit lassen sich diese Eigenschaften mit dem vermeintlich starren Band einer Promotion, insbesondere bei gleichzeitiger Beschäftigung an einer Universität, vereinbaren? Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die wesentlichen Faktoren, die die (Lehrstuhl-)Promotion in jüngerer Zeit geprägt haben mögen, diskutiert und in den Kontext der hier zu beobachtenden strukturellen Änderungen eingeordnet. Im zweiten Schritt werden die ersten Ergebnisse einer Studierendenbefragung präsentiert. Hier zeigt sich, dass auch die "Generation Y" großes Interesse an einer Promotion hat. Studierende, die sich zumindest einen zeitweiligen Verblieb in der Wissenschaft vorstellen können, scheinen dabei primär durch die inhaltliche und zeitliche Flexibilität (intrinsische Faktoren) motiviert zu sein.

Loy, T. / Bravidor, M.: Ist die Promotion für die Generation Y noch attraktiv? Ergebnisse einer Befragung in den Wirtschaftswissenschaften, in: Forschung & Lehre, Jg. 22, 2015, H. 11, S. 930–932.

Der Artikel steht im Volltext zum Download zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Zeitschrift.

Loy/Bravidor, FuL 2015, S .930 ff.

Neue Lehrstuhlpublikation zur Komplexitätszunahme in den IFRS

Das Buch "Komplexitätszunahme in der Finanzberichterstattung nach IFRS?" von Patrick Kuschel ist im Verlag Peter Lang erschienen.

In Wissenschaft und Praxis wurde in den vergangenen Jahre verstärkt darüber diskutiert, welche Folgen die anscheinend stetig zunehmende Komplexität der IFRS für die Finanzberichterstattung hat. Doch fehlte es bisher an empirischer Evidenz zur Frage, ob es überhaupt zu einer Komplexitätszunahme. Herr Kuschel schließt in seiner nun vorliegenden Dissertation diese Lücke. Zunächst entwickelt er ein umfassendes systematheoretisches Konzept zur Analyse des Komplexitätsphänonmens in der IFRS-Rechnungslegung. Auf dessen Grundlage erfolgt ein indikatorbasierter Messversuch der Komplexität in den IFRS sowie eine Untersuchung der Gründe für die scheinbare Veränderung. Dabei zeigt sich, dass nicht nur die Standards selbst, sondern auch Unternehmen und Umwelt, die es (finanziell) abzubilden gilt, vom Phänomen der Komplexitätszunahme betroffen sind.

Kuschel, P.: Komplexitätszunahme in der Finanzberichterstattung nach IFRS? Eine theoretische und empirische Analyse, in: Crasselt, N. / Fülbier, R. U. / Gassen, J. / Pellens, B. / Sellhorn, T. (Hrsg.), Betriebswirtschaftliche Forschung im Rechnungswesen, Bd. 15, Frankfurt am Main u.a. 2015.

Weitere Informationen finden Sie hier. Das Buch kann in der Universitätsbibliothek (Signatur: 00/QP 820 K97) eingesehen werden.

Kuschel (2015)

Neue Lehrstuhlpublikation zu den Auswirkungen der IFRS-Leasingreform auf Ersteller, Anwender und Prüfer

Der Artikel „Beurteilung und erwartete Auswirkungen der neuen IFRS-Leasingbilanzierung” von Prof. Jane Bausch und Prof. Rolf Uwe Fülbier ist in der Zeitschrift „Der Betrieb” erschienen.

Während die quantitativen Folgen der derzeitigen Reformüberlegungen zur Leasingbilanzierung in den IFRS bereits Gegenstand vieler wissenschaftlicher Arbeiten waren, fehlt für den deutschen Raum bisher eine Analyse zu den Auswirkungen auf das Entscheidungsverhalten von Erstellern, Anwendern und Abschlussprüfern. Bausch/Fülbier greifen dieses Defizit auf. Auf Basis von 31 Experteninterviews und der Auswertung von 177 Stellungnahmen zum Discussion Paper aus dem Jahre 2009 und 486 Stellungnahmen zum ED/2010/9 analysieren Sie die ökonomischen Konsequenzen für die angesprochenen Gruppen.
Im Ergebnis zeigt sich, dass die Reform sowohl bei den Leasingnehmern als auch bei den Banken zu erheblicher Unsicherheit führt. Diese resultiert vor allem aus der gestiegenen Komplexität der neuen Regelungen. Die Einschätzung der Ermessensspielräume stellt für alle beteiligten Parteien ein großes Problem dar. Maßgebliche Verhaltensänderungen sind zunächst jedoch nicht zu erwarten. Dennoch dürfen sich bspw. Schwerpunkte im Rahmen der Abschlussprüfung verschieben. Veränderte Kapitalstrukturentscheidungen könnten allerdings bereits dadurch ausgelöst werden, dass die Leasingannehmer annehmen, dass Anleger auf die veränderten Bilanzierungsnormen reagieren. Im Ergebnis stellt sich somit (erneut) die Frage nach der Reformnotwendigkeit.

Bausch, J. / Fülbier, R. U.: Beurteilung und erwartete Auswirkungen der neuen IFRS-Leasingbilanzierung, in: Der Betrieb, Jg. 68, 2015, H. 41, S. 2341–2348.

Der Artikel ist online verfügbar. Angehörige der Universität Bayreuth können den Artikel in der Teilbibliothek RW (Signatur: 31/PE 124) einsehen.

Bausch/Fülbier, DB 2015, S. 2341 ff.

Christian Wittmann — ein neues Gesicht am Lehrstuhl

Seit Oktober 2015 ist Herr Christian Wittmann neuer wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung.

Zugegeben, ganz neu dürfte Herr Wittmann einigen Studierenden nicht sein, da er uns bereits im vergangenen Semester als Tutor für die Veranstaltung "Rechnungslegung (Bilanzen)" in der Lehre unterstützt hat und u.a. dies auch weiterhin tun wird.

Wir freuen uns, Herrn Wittmann nun als festes Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen!

Christian Wittmann

Lehrstuhlübergreifendes Doktorandenseminar an der HU Berlin mit Bayreuther Beteiligung

Eindrücke vom Doktorandenseminar an der HU Berlin

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Doktorandenseminar an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zum Beginn des neuen Semesters folgte das Team des Lehrstuhls der Einladung zum traditionellen lehrstuhlübergreifenden Doktorandenseminar, das diesmal auf Einladung von Prof. Joachim Gassen an der Humboldt-Universität zu Berlin stattfand. Neben den Lehrstühlen aus Berlin und Bayreuth waren auch die Lehrstühle von Prof. Bernhard Pellens (Ruhr-Universität Bochum), Prof. Thorsten Sellhorn (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Prof. Nils Crasselt (Bergische Universität Wuppertal) vertreten. Neben vielen anderen spannenden Vorträgen zu den Implikationen bzw. der Bedeutung von Themen wie z.B. Crowd Investing, M&A-Transaktionen und Makroökonomie für das interne und externe Rechnungswesen präsentierte Christina Scharf ein Projekt zu den Auswirkungen der IFRS-Leasingreform auf die Leasingnehmer. Marcus Bravidor zeigte die ersten Ergebnisse einer Studierendenbefragung zum Interesse an den Berufsbildern Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.

Wir danken Herrn Prof. Gassen und seinem Team für die Gastfreundschaft und die tolle Organisation sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die interessanten Vorträge und die angeregten Diskussionen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!

Neue Lehrstuhlpublikation zur Rechnungslegungstradition und -internationalisierung in Deutschland

Der Artikel „Balancing Past and Present: The Impact of Accounting Internationalisation on German Accounting Regulations” von Prof. Rolf Uwe Fülbier und Malte Klein ist in der international renommierten Zeitschrift „Accounting History" erschienen.

Rechnungslegung steht in der Regel in einem Zielkonflikt zwischen der Vermittlung entscheidungsnützlicher Informationen zu Bewertungszwecken (valuation) und der Koordination von Zahlungsansprüchen (contracting). Am Beispiel der Entwicklung der Rechnungslegungsregulierung in Deutschland zeigen die Autoren, wie die Auflösung dieses Zielkonflikts durch internationale Harmonisierungsbestrebungen (z.B. IFRS) und sozioökonomische Faktoren (z.B. KMU-geprägte Volkswirtschaft, Maßgeblichkeit, Orientierung an Fremdkapitalgebern, etc.) beeinflusst wird. In einem dynamischen Prozess, mit Trends und Wellen, liegt die Entwicklung der deutschen Rechnungslegung in einem Spannungsverhältnis zwischen historisch-instutionellen Wurzeln (Pfadabhängigkeit) und internationalen Einflüssen. Dies zeigt sich in der graduellen Entwicklung von der gerichtsfesten Bilanz des 16. Jhd. hin zur EU-weit harmonisierten und informationsorientierten Finanzberichterstattung zu Beginn des 21. Jhd.

Fülbier, R. U. / Klein, M.: Balancing past and present: The impact of accounting internationalisation on German accounting regulations, in: Accounting History, Jg. 20, 2015, H. 3., S. 342–374.

Der Artikel kann an der Universität Bayreuth bei SAGE online kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

Fülbier/Klein, AH 2015, S. 342 ff.

Neue Lehrstuhlpublikation zu den Publizitätspflichten von Familienunternehmen nach dem BilRUG

Der Artikel „Handelsrechtliche Publizität nach dem BilRUG“ von Marcus Bravidor ist in der „Zeitschrift für Familienunternehmen und Stiftungen“ (FuS) erschienen.

Das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) stellt nach dem BilMoG (2010) und MicroBilG (2013) die dritte HGB-Reform der letzten Jahre dar. Während das bekannte Publizitätsregime nicht grundlegend geändert wird, ergeben sich dennoch eine Vielzahl an (Detail-) Änderungen bei den allgemeinen Bilanzierungsgrundsätzen als auch den Publizitätspflichten. Wie im Beitrag dargestellt, profitieren insbesondere kleine (Familien-)Unternehmen von der deutlichen Erhöhung der Schwellenwerte für die Größenklassen und einer Verringerung der verpflichtenden Anhangangaben. Daneben wird an Beispielen veranschaulicht, welche Auswirkungen und Besonderheiten sich durch die neue (erweiterte) Definition der Umsatzerlöse und bei verschachtelten Unternehmensstrukturen (z.B. GmbH & Co. KG, Konzernverhältnisse) ergeben können.

Bravidor, M.: Handelsrechtliche Publizität nach dem BilRUG. Auswirkungen der aktuellen Novellierung des HGB auf die Publizitätspflichten kleiner und mittlerer Familienunternehmen, in: Zeitschrift für Familienunternehmen und Stiftungen (FuS), Jg. 5, 2015, H. 4, S. 123-127.

Die Zeitschrift kann in der Universitätsbibliothek unter der Signatur 31/PE 274 eingesehen werden. Der Volltext ist für Abonnenten auch online verfügbar.

Bravidor, FuS 2015, S. 123 ff.

Neue Lehrstuhlpublikation zu den Grundlagen der Wirtschaftsprüfung

Der Beitrag "Die Abschlussprüfung" von Prof. Thomas Loy, Christian Mehnert und Marcus Bravidor ist in der Zeitschrift "Das Wirtschaftsstudium (WISU)" erschienen.

Die gesetzliche Jahresabschlussprüfung ist ein wichtiges Instrument zur Sicherstellung der Richtigkeit der (nicht) finanziellen Berichterstattung von Unternehmen. Sie erfüllt somit eine wichtige vertrauensstiftende Aufgabe im Rahmen der Corporate Governance. Der Beitrag nimmt die aktuellen europäischen Reformbestrebungen zur Abschlussprüfung zum Anlass, die wesentlichen Grundlagen der Wirtschaftsprüfung vor dem Hintergrund des deutschen Corporate-Governance-Systems darzustellen. Dazu gehören bspw. die Zielstellung der Jahresabschlussprüfung (Stichwort: "Erwartungslücke"), die Besonderheiten bei der Prüfungsannahme, der risikoorientierte Prüfungsansatz sowie der Dualismus des Enforcment, der einerseits die Berufsaufsicht und andererseits die Rechnungslegung an sich umfasst. Darüberhinaus werden zusätzliche Aspekte wie z.B. Trennung von Prüfung und Beratung sowie die interne und externe Rotation des Abschlussprüfers thematisiert.

Loy, T. / Mehnert, C. / Bravidor, M.: Die Abschlussprüfung, in: Das Wirtschaftsstudium (WISU), 44. Jg., 2015, H. 7, S. 776–783.

Mitglieder der Universität Bayreuth können den Artikel in der Teilbibliothek RW (Signatur: 31/QA 14172) und später online einsehen.

Loy et al., WISU 7/2015, S. 776 f.

Bestens vorbereitet für die Lehre – Zertifikate zur Hochschullehre für Christina Scharf und Christian Mehnert

Eindrücke von Verleihung der FBZHL-Zertifikate

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Die frisch zertifizierten Dozenten mit Prof. Gabriela Paule (Beauftragte für Hochschullehre, rechts) und PD Frank Meyer (Leiter FBZHL, 3. v. r.). Unten: Zertifikatübergabe durch Frank Meyer an Christina Scharf (links) und Christian Mehnert rechts).

Kürzlich fand am Fortbildungszentrum für Hochschullehre (FBZHL) in Bayreuth wieder die Verleihung der Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an den dort angebotenen hochschuldidaktischen Weiterbildungen statt. Um diese Zertifikate zu erhalten, sind mindestens 60 (Zertifikat Hochschullehre der Universität Bayreuth) beziehungsweise 120 (Zertifikat Hochschullehre Bayern) Arbeitseinheiten aus verschiedenen Themenbereichen, wie beispielsweise Lehrplanung, Präsentation und Kommunikation oder Prüfungsrecht, zu absolvieren. Mit Christina Scharf (Zertifikat Hochschullehre der Universität Bayreuth) sowie Christian Mehnert (Zertifikat Hochschullehre Bayern) wurden auch zwei Mitarbeiter unseres Lehrstuhls ausgezeichnet. Damit verfügen nun alle wissenschaftlichen Mitarbeiter des Lehrstuhls für Internationale Rechnungslegung über eine lehrspezifische Zusatzqualifikation des FBZHL.

Neue Lehrstuhlpublikation zur Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen in den IFRS

Der Beitrag "Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen nach IFRS" des Arbeitskreis "Immaterielle Werte im Rechnungswesen" der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V. ist in der Zeitschrift "Der Betrieb (DB)" erschienen. An dem Beitrag wirkten Prof. Rolf Uwe Fülbier als Vorsitzender des Arbeitskreises und Christina Scharf als Geschäftsführerin mit.

Die Erfassung von Erlösen aus der Verwertung von Nutzungsrechten an immateriellen Vermögenswerten (sog. Auslizensierung) wird durch den neuen IFRS 15 ("Erlöse aus Verträgen mit Kunden") deutlich dezidierter geregelt als bisher. Insbesondere für die Software- und Pharmabranche, in denen immateriellen Vermögenswerten eine hohe Bedeutung zukommt, ergibt sich hier umfangreicher Handlungsbedarf. Im Beitrag werden die wesentlichen Problempunkte identifiziert und anhand von Beispielen aufgezeigt. Wenngleich IFRS 15 wohl frühestens ab 2018 anzuwenden ist, zeigt sich im Ergebnis, dass sich Unternehmen bereits möglichst frühzeitig mit den neuen Regeln vertraut machen sollten.

Arbeitskreis "Immaterielle Werte im Rechnungswesen" der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.: Bilanzierung von Lizenzvereinbarungen nach IFRS. Eine Abhandlung unter Berücksichtigung von Fallbeispielen, in: Der Betrieb (DB), 68. Jg., 2015, H. 27/28, S. 1537–1545.

Mitglieder der Universität Bayreuth können den Artikel in der Teilbibliothek RW (Signatur: 31/PE 124) einsehen.

AKIM, DB 27-28/2015, S. 1537 f.

Christina Scharf präsentiert Forschungsprojekt bei „Wiwis wollen’s wissen“

Eindrücke von WiWis wollen's wissen

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Christina Scharf entwickelt eine „aufwendige“ Projektskizze am Flipchart (links), die acht Dozenten erhielten neben viel Applaus zum Abschluss auch eine kleine Aufmerksamkeit (rechts). Unten: Das Projektteam (Thomas Loy, Marcus Bravidor, Christina Scharf und Jan Krüger, v.l.n.r.) vor den Flipchart-Skizzen (links), viele aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer trotz des sommerlichen Wetters (rechts).

Am Dienstag, dem 30. Juni 2015, lud die Fachschaft RW zum zweiten Mal zu „Wiwis wollen’s wissen“ ein. Trotz hochsommerlichen Wetters war der H 25 gut gefüllt. Acht Dozenten der wirtschaftswissenschaftlichen Lehrstühle und Professuren nutzen die Gelegenheit, um ihre Fachbereiche und Forschungsprojekte den anwesenden Studierenden näherzubringen. Um ausschweifende Fachvorträge zu verhindern, hatten sie dafür nur sieben Minuten und Flipchart oder Tafel zur Verfügung. Diese besondere Herausforderung nahm auch Christina Scharf an. Sie präsentierte ein Forschungsprojekt zu Karriere- und Studienentscheidungen in Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung, das als Online- und Präsenzumfrage gerade an verschiedenen deutschen Hochschulen umgesetzt wird. Weitere Informationen zu Forschungsprojekt und Online-Umfrage finden Sie hier. Das Projekt wird von der DATEV-Stiftung Zukunft und dem Genossenschaftsverband Bayern unterstützt.

Wir danken der Fachschaft RW für die tolle Organisation und freuen uns auf eine Fortsetzung im folgenden Jahr! Weitere Bilder der Veranstaltung finden sich auf Facebook.

Herausragende Masterarbeit: Manuela Keßler gewinnt Bayreuther MLP-Förderpreis für Finanzdienstleistungen

MLP-Förderpreis 2015

Manuela Keßler (2. v. r.) mit Prof. Klaus Schäfer (Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik), Klaus Wendler (Leiter der MLP-Geschäftsstelle Bayreuth), Carmen Malke (2. Preis) und Prof. Rolf Uwe Fülbier (v.l.n.r.)

Frau Manuela Keßler wurde für Ihre Masterarbeit zum Thema „Impression Management in den Aktionärsbriefen deutscher Vorstände“ mit dem 1. Preis des Bayreuther MLP-Förderpreises für Finanzdienstleistungen der Forschungsstelle für Bankrecht und Bankpolitik ausgezeichnet. Im Rahmen Ihrer Masterarbeit untersuchte Frau Keßler den Zusammenhang von Unternehmensperformance und der verbalen Eindruckssteuerung auf den ersten und meistgelesenen Seiten eines Geschäftsberichts mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse.

Der von MLP-Geschäftsstelle in Bayreuth gestiftete Preis wird einmal im Jahr an herausragende Abschlussarbeiten im weiten Bereich der Finanzdienstleistungen vergeben. Wir freuen uns, die Arbeit von Frau Keßler an unserem Lehrstuhl betreut haben zu dürfen und gratulieren ihr recht herzlich zu diesem Erfolg!

Online-Beiträge zum Bilanzierungsverhalten von KMU und zur WP-Option

Im aktuellen Newsletter der Forschungsstelle für Familienunternehmen geht Prof. Rolf Uwe Fülbier in seinem Kurzbeitrag "Mittelstand und Familienunternehmen bilanzieren andersauf die Besonderheiten im Bilanzierungsverhalten kleiner und mittelständischer (Familien-)Unternehmen im Vergleich zu kapitalmarktorientierten Gesellschaften ein. Im Vordergrund stehen dabei insbesondere die Implikationen für eine weitere Harmonisierung der Rechnungslegung in Deutschland und Europa. Der Kurzbericht basiert auf dem Papier „Do creditors prefer smooth earnings? Evidence from European private firms“ von Prof. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Joachim Gassen, das zur Veröffentlichung im Journal of International Accounting Research angenommen ist. Eine aktuelle Fassung findet sich bei SSRN.

Im Rahmen des Jubiläums zum 40-jährigen Bestehen der Universität Bayreuth wurde auf UniBloggT der Beitrag "Bilanzexperte Bayreuther Prägung“ von Prof. Rolf Uwe Fülbier und Marcus Bravidor zur WP-Option gemäß § 13b WPO an der Universität Bayreuth veröffentlicht.

Gastvortrag zu „IT-Finanzarchitekturen bei Banken“ von PwC

Eindrücke vom Gastvortrag von PwC

Oben links: Marc Billeb während des Vortrags, oben rechts: Studierende bei der Prästation ihrer Ergebnisse
Unten: Eindrücke aus Fallstudie (links und Mitte) und Gastvortrag (rechts)

Am Donnerstag, dem 25. Juni 2015, durften wir WP/StB Marc Billeb und Michele Meda von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC für den Gastvortrag „IT-Finanzarchitekturen bei Banken" begrüßen. Beide sind bei PwC im Bereich Financial Services, Risk Assurance Services tätig und konnten die Herausforderungen bei der Konzeptionierung und Umsetzung komplexer IT-Systeme bei Banken und Versicherungen somit aus erster Hand beschreiben.

Zunächst erläuterte Herr Billeb kurz die Besonderheiten im Geschäftsmodell von Banken und Finanzdienstleistern, die eine gesonderte Regulierung notwendig machen, aber auch andere Anforderungen an die IT-Architektur stellen. Insbesondere das Zusammenspiel einer Vielzahl an dynamischen regulatorischen Anforderungen, (betriebswirtschaftlichen) Fachabteilungen und IT stand im Fokus seiner Ausführungen. Dies illustrierte Herr Billeb an Hand vielfältiger Praxisbeispiele und den Ergebnissen der PwC-Studie „Auf dem Weg zu einer integrierten IT-Finanzarchitektur“.

Anschließend konnten die Studierenden ihr frisch erworbenes Wissen über IT-Architekturen und Banken, unter Anleitung von Herrn Meda, direkt im Rahmen einer Fallstudie umsetzen. Die verschiedenen Lösungsansätze wurden mit den Experten von PwC diskutiert.

Wir danken Herrn Billeb und Herrn Meda recht herzlich für Ihren erneuten Besuch und den kurzweiligen wie informativen Einblick in die Praxis. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung!

FACT Alumni-Workshop "Prüfungshandlungen" bei EY in Nürnberg

Mitte Juni fand in Kooperation von FACT Alumni, der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY in Nürnberg und Prof. Dr. Thomas Loy (JP Wirtschaftsprüfung), ein ganztägiger Workshop zum Thema „Prüfungshandlungen – Fallstudie zum risikoorientierten Prüfungsansatz in der Wirtschaftsprüfung“ in den Räumen der EY-Niederlassung in Nürnberg statt. Die rund 25 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Uni Bayreuth bekamen dabei eingangs interessante Einblicke in die Wirtschaftsprüfung durch den Niederlassungsleiter Udo Schuberth sowie seine Kollegen Stephan Sperber und Thomas Gössl. Anschließend waren in kleinen Gruppen verschiedene Fallstudien zum risikoorientierten Prüfungsansatz zu lösen, wobei die Experten aus der Praxis immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Zum Ausklang des für alle Beteiligten spannenden Tages ließ man die gesammelten Eindrücke bei einem lockeren „Get Together“ mit einer ordentlichen Brotzeit im Tucher-Biergarten in Nürnberg Revue passieren. Daran nahmen auch mehrere Mitarbeiter von EY teil, die für alle Fragen rund um die Wirtschaftsprüfung sowie zu Praktika und den Berufseinstieg in diesem Bereich zur Verfügung standen.

Eindrücke vom Workshop 'Prüfungshandlungen'

Eindrücke vom "Prüfungshandlungen"-Workshop in Kooperation mit EY und FACT Alumni

Hauptseminar im Masterstudiengang BWL bei PwC in Nürnberg

Eindrücke vom Hauptseminar im Masterstudiengang BWL bei PwC in Nürnberg

Oben: Seminargruppe mit Herrn Harald Meyer (PwC, 5. v. l.), Professor Fülbier, Professor Loy und dem Team des Lehrstuhls
Unten: Eindrücke aus der Seminarsitzung

Auch in diesem Semester sind wir zur Ausrichtung unseres Hauptseminars im Masterstudiengang BWL wieder der Einladung von PwC nach Nürnberg gefolgt. Neben interessanten Vorträgen und Präsentationen konnten wir auch auch der Blick über Nürnberg aus den neuen Büros PwC im Nürnberger Business Tower genießen.

Wir danken allen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern sowie vor allem Herrn Meyer von PwC für die interessanten praktischen Einblicke sowie die organisatorische Unterstützung! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in den kommenden Semestern!

Gastvorträge von Dr. Christopher Sessar (SAP SE) zu IFRS 15 und Integrated Reporting

Eindrücke vom Gastvortrag mit Dr. Sessar, SAP

Oben: Christopher Sessar (SAP, 3. v. r.) mit Professor Eymann, Professor Fülbier, Professor Loy, Marcus Bravidor und Thomas Sachs (v.r.n.l.)
Unten: Herr Sessar erklärt den interessierten Studierenden die Umsetzung von IFRS 15 und <IR> bei SAP

Für SAP ist die Welt der Rechnungslegung und Berichterstattung aus zwei Perspektiven interessant. Als größtes Softwareunternehmen Europas beliefert SAP tausende Unternehmen weltweit mit Enterprise-Ressource-Planning-Software, in der Prozesse auch buchhalterisch, d.h. auf Basis der geltenden IFRS sowie handels- und steuerrechtlicher Regelungen, abgebildet werden müssen. Andererseits unterliegt SAP als DAX-Unternehmen den strengen Berichterstattungspflichten für börsennotierte Unternehmen.

Dr. Christopher Sessar, Head of Global Reporting der SAP SE, gab im Rahmen seiner beiden Gastvorträge am 9. Juni 2015 interessante Einblicke, wie SAP aus beiden Sichtweisen mit regulatorischen Änderungen und aktuellen Entwicklungen umgeht. Zunächst zeigte Herr Sessar am Beispiel der prospektiven Einführung von IFRS 15, welche Auswirkungen sich auf die interne Steuerung bei SAP ergeben und welche Schritte unternommen werden, um dem frühzeitig zu begegnen. Auch das Zusammenspiel unterschiedlicher Konzernteile, der Konzeption und Entwicklung einer neuen Softwarelösung sowie deren Implementierung wurden thematisiert. Danach wandte sich Herr Sessar dem Megatrend "Integrated Reporting" (<IR>) zu, bei dessen digitaler Umsetzung SAP als Wegbereiter unter den DAX-Unternehmen gilt. Hier wurde am Beispiel des integrierten Berichts von SAP anschaulich gezeigt, wie sich der geschäftsmodellorientierte Ansatz des <IR> praktisch umsetzen und abbilden lässt. Insbesondere die Bedeutung geeigneter Key Performance Indicators und deren problematische Vergleichbarkeit wurden thematisiert.

Wir danken Herrn Dr. Sessar für seine gleichermaßen kurzweiligen wie interessanten Einblicke in die Praxis der unternehmerischen Berichterstattung und freuen uns auf eine Fortsetzung!

Die Folien zu beiden Vorträgen können in der e-Learning-Gruppe zur Veranstaltung "Accounting & Information Systems" heruntergeladen werden.

Wir gratulieren Friederike Hablizel zum erfolgreichen Rigorosum!

Links: Frau Hablizel (Mitte) mit Professor Sigloch, Professor Fülbier und Professor Knauer (v.l.n.r.), Rechts: Professor Fülbier überrecht Frau Halblizel Talar und Barett

Links: Frau Hablizel (Mitte) mit Professor Sigloch, Professor Fülbier und Professor Knauer (v.l.n.r.),
Rechts: Professor Fülbier überreicht Talar und Barett an Frau Hablizel

Frau Friederike Hablizel hat im April 2015 erfolgreich ihr Rigorosum zur Erlangung des Doktorgrades an unserem Lehrstuhl absolviert. Wir freuen uns sehr und gratulieren Frau Hablizel recht herzlich.

EY AuditChallenge 2015

Am Donnerstag, dem 30.04.2015, fand der hochschulinterne Ausscheid zur EY AuditChallenge 2015, einem der größten Fallstudienwettbewerbe für Studierende der Wirtschaftswissenschaften, statt. Schlussendlich konnte sich das Team bestehend aus Sebastian Grund, Kai Kramer, Christian Seeber und Florian Thomae in einer knappen Entscheidung gegen die Konkurrenz durchsetzen. Das Siegerteam tritt nun in der nächsten Runde, die am 09.06.2015 in der EY-Niederlassung in München stattfinden wird, gegen die siegreichen Teams der anderen bayerischen Hochschulen an. Wir wünschen Ihnen dafür maximale Erfolge!

Unser Dank gilt allen Teilnehmer an der EY AuditChallenge 2015 und natürlich auch den beteiligten Mitarbeitern von EY, die an der erfolgreichen Umsetzung der AuditChallenge an der Universität Bayreuth beteiligt waren. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im folgenden Jahr!

Eindrücke von der EY AuditChallenge 2015

Oben: Teilnehmer an der EY AuditChallenge 2015 mit Herrn Udo Schuberth (2. v. r., Leiter EY Nürnberg) und Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (2. v. l.), Unten: Die Teams bei der Bearbeitung der Fallstudie

Datenanalyse-Workshop mit Audicon

Einblicke in die Welt der Datenanalyse haben am vergangenen Mittwoch und Donnerstag Studierende im Rahmen der Vorlesung "Accounting & Information Systems" erhalten. Dr. Axel Becker, Leiter IT- und GoBD-Consulting bei der Audicon GmbH, stellte in einem praxisnahen Workshop die Grundlagen der Datenanalyse mit der Software "IDEA" vor.

Die Tradition von Gastworkshops mit Unterstützung der Audicon GmbH auf Einladung der Lehrstühle und Professuren für Wirtschaftsinformatik und Internationale Rechnungslegung besteht bereits seit Sommer 2013. Das auf zwei Tage verlängerte Workshop-Konzept gab den Studierenden noch ausführlicher Gelegenheit, sich anhand praxisbezogener Beispiele und Datensätze selbstständig den Umgang mit der Software-Lösung IDEA zu erarbeiten.
Theoretische wie auch praktische Kenntnisse in der Datenanalyse werden in der Praxis immer häufiger nachgefragt. Die Software-Lösung IDEA wird in Deutschland von Unternehmen, Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und der Finanzverwaltung eingesetzt.

Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung der Audicon GmbH.

Eindrücke vom Audicon-Workshop

Links: Dr. Axel Becker bei der praxisorientierten Einführung in IDEA, Rechts: Teilnehmer am Audicon-Workshop mit Dr. Axel Becker (Mitte), Thomas Sachs (rechts) und Marcus Bravidor (2. v. l.)

Unterstützung in der Lehre im Sommersemester 2015

Wir freuen uns, dass wir im Sommersemester 2015 von vier studentischen Mitarbeitern in der Lehre unterstützt werden. Herr Christian Wittmann, B.Sc und Herr Hendrik Rupertus, B.Sc werden im Bereich "Rechnungslegung (Bilanzen" sowohl die Übung wie auch das Tutorium I und II unterstützen, Herr Steffen Höhl, B.Sc wird die Übung der Veranstaltung "Internationale Rechnungslegung" und Frau Nadine Gehrke, B.Sc wird die Übung der Veranstaltung "Bilanz- und Unternehmensanalyse" mit betreuen. 

Wittmann_Christian_Mar15   Rupertus_Hendrik_Mar15   Hoehl_Steffen_Apr15   Gehrke_Nadine_IRL
Christian Wittmann            Hendrik Rupertus             Steffen Höhl                Nadine Gehrke

Zwei Forschungsprojekte in international hochrangigen Journals zur Veröffentlichung angenommen

Wir freuen uns, dass zwei Forschungsbeiträge unter Beteiligung von Prof. Rolf Uwe Fülbier und Malte Klein zur Veröffentlichung in international hoch anerkannten Zeitschriften angenommen wurden.

Fülbier, R. U./Klein, M.: Balancing Past and Present: The Impact of Accounting Internationalisation on German Accounting Regulations, in: Accounting History, Vol. 20 (2015), Special Issue: Innovations in accounting thought and practice: Lessons from the past (accepted for publication, forthcoming).

Der Artikel steht nach Veröffentlichung (Online First) bei SAGE Journals allen Universitätsmitgliedern zum Download zur Verfügung.

Gassen, J./Fülbier, R. U.: Do creditors prefer smooth earnings? Evidence from European private firms, in: Journal of International Accounting Research, Vol. 14 (2015) (accepted for publication, forthcoming).

Der Artikel steht nach Veröffentlichung bei EBSCOhost allen Universitätsmitgliedern zum Download zur Verfügung.

Rückschau: Januar 2015

links: Teilnehmer am IDEA-Workshop mit Dr. Becker (3. v. l.), rechts: Prof. Fülbier, Prof. Sellhorn, Christian Mehnert und Lukas Fuchsberger (v. r. n. l.)

linkes bzw. unteres Bild: Teilnehmer am IDEA-Workshop mit Dr. Becker (3. v. l.); rechts bzw. oberes Bild: Prof. Fülbier, Prof. Sellhorn, Christian Mehnert und Lukas Fuchsberger (v. r. n. l.)

Auch im Januar 2015 durften am Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung erneut zwei Gastdozenten begrüßt werden, die unseren Studierenden interessante und vielseitige Einblicke in akademische wie praxisrelevante Facetten unseres Fachs ermöglichten.

Am 12. Januar durften wir in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik (Prof. Eymann) in guter Tradition Herrn Dr. Axel Becker von der Audicon GmbH willkommen heißen. In einem eintägigen Workshop stellte er 15 interessierten Studierenden die Grundlagen der Datenanalyse mit der Software "IDEA" vor. Weitere Informationen finden sich in der Pressemitteilung der Audicon GmbH.

Am 19. Januar besuchte Prof. Dr. Thorsten Sellhorn vom Institut für Rechnungswesen und Wirtschaftsprüfung der LMU München die Universität Bayreuth um im Rahmen der Veranstaltung „Konzernrechnungslegung nach IFRS und HGB“ zum Thema „Goodwill Impairment Test – Perspektiven aus der akademischen Forschung“ zu referieren. Dabei zeigte Professor Sellhorn vor allem auf, wie sich die Vielzahl der Studien in diesem Bereich auf Basis von Forschungsansätzen, Forschungsfragen und eingesetzten Methoden systematisieren lassen. Eine ausführliche Darstellung des Vortrags findet sich bei FACT Alumni e.V.

Wir danken beiden Gästen recht herzlich für Ihren Besuch und hoffen auf eine baldige Fortsetzung!

Hier geht es zum Archiv.

Universität Bayreuth -