Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung

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Digitale Revolution frisst Industrie 4.0 – Gastvortrag von EbnerStolz

Eindrücke vom Gastvortrag von EbnerStolz

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Holger Klindtworth während des Vortrags. Unten: Blicks ins Auditorium.

Industrie 4.0 und Digitalisierung sind nur zwei der Schlagwörter, die in der medialen Auseinandersetzung mit den aktuellen technologischen Entwicklungen genannt werden. Davon tatsächlich betroffen sind aber beispielsweise IT-Prüfer wie Holger Klindtworth von EbnerStolz. In seinem kurzweiligen und schwungvollen Gastvortrag "Warum die digitale Revolution Industrie 4.0 auffrisst: Generationswechsel, Systeme, Compliance und Menschen" ging Herr Klindtworth zunächst auf die disruptive Wirkung (noch ein Schlagwort) digitaler Geschäftsmodelle ein, bevor die Auswirkungen neuer und erweiterter rechtlicher Regelungen (z.B. IT-Sicherheitsgesetz, EU-Datenschutzverordnung) auf die Compliance-Organisation von Unternehmen analysiert worden. Im Fazit zeigte sich, dass die Dynamik der betrieblich eingesetzten Technologien für die Abschlussprüfung mannigfaltige Herausforderungen birgt, die von künftigen WirtschaftsprüferInnen neben rechtlichen vor allem auch ein fundiertes Verständnis der zugrundeliegenden Technologien fordert. Der Vortrag fand im Rahmen der Veranstaltung Accounting & Information Systems statt.

Wir danken Herrn Klindtworth recht herzlich für den gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Vortrag sowie Alexander Clemm und FACT Alumni für die Unterstützung bei der Vorbereitung.

Beitrag zum Einfluss der IFRS in Österreich und Deutschland zur Veröffentlichung angenommen

Der Beitrag "The role and current status of IFRS in the completion of national accounting rules – evidence from Austria and Germany" von Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, Prof. Dr. Christoph Pelger, Evamaria Kuntner (beide Universität Innsbruck) und Marcus Bravidor wurde von der international anerkannten Zeitschrift "Accounting in Europe" zur Veröffentlichung angenommen.

In diesem Beitrag wird der Einfluss der IFRS auf die nationalen Rechnungslegungssysteme in Österreich und Deutschland analysiert. Im Fokus steht dabei insbesondere die Frage, ob sich durch die Umsetzung der neuen EU-Bilanzrichtlinie (RL 2013/34/EU) in beiden Ländern eine Annäherung der nationalen Regeln (Österreich: Unternehmensgesetzbuch, Deutschland: Handelsgesetzbuch) an die IFRS ergeben hat. Dies erscheint insbesondere interessant, da beide Länder eine ähnlichen rechtsgeschichtlichen und kulturellen Hintergrund aufweisen. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Annäherung an die IFRS in beiden Ländern bereits vor der Umsetzung der RL 2013/34/EU stattgefunden hat und zu weitestgehend vergleichbaren Regelungen geführt hat.

Fülbier, R. U./Pelger, C./Kuntner, E./Bravidor, M.: The role and current status of IFRS in the completion of national accounting rules – evidence from Austria and Germany, in: Accounting in Europe, Jg. 14, 2017, im Erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie in eRef.

IFRS 10 in der Praxis – Gastvortrag von Schaeffler und KPMG

Eindrücke vom Workshop Gastvortrag zu IFRS 10

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben rechts: German Weinberger (3. v. l.) und Simon Faust (2. v.l.) mit Prof. Dr. Jochen Sigloch, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, Christian Mehnert, Prof. Dr. Thomas Loy und Prof. Dr. Sebastian Schanz (v.l.n.r.). Oben links: Eindrücke vom anschließenden Get Together. Unten links: Blicks ins Auditorium. Unten rechts: Die Referenten in Aktion.

Die Übernahme von Continental durch die Schaeffler-Gruppe gilt als eine der größten Unternehmenstransaktionen in der deutschen Automobilindustrie. Doch wie prägt eine solch große Akquisition die (Konzern-)Rechnungslegung des Käufers? Einblicke aus erster Hand gewährte uns German Weinberger, Leiter Corporate Accounting der INA-Holding Schaeffler GmbH & Co. KG, bei einem Gastvortrag am 24. November 2016. Unterstützt wurde er dabei von Simon Faust, Senior Manager bei der KPMG AG in Nürnberg. Beide Referenten haben den gesamten Akquisitionsprozess begleitet, und konnten im vollbesetzen Seminarraum eindrucksvoll die mit einer solchen Transaktion einhergehen Herausforderungen auf anschauliche Weise darlegen. Der Fokus lag insbesondere auf den praktischen Problemen bei der bilanziellen Abbildung und den Fallstricken der einschlägigen Bilanzierungsvorschriften nach IFRS – insbesondere auch im Zusammenspiel mit anderen rechtlichen Vorgaben. Dabei konnten beide Referenten immer wieder auch auf kleinere Anekdoten aus ihrem Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Beim anschließenden Get Together wurden dann die Erkenntnisse aus dem Vortrag bei Glühwein und Lebkuchen vertieft. So fand der gelungene Vortrag einen schönen vorweihnachtlichen Abschluss. Wir danken Herrn Weinberger und Herrn Faust recht herzlich für den gleichermaßen interessanten wie unterhaltsamen Vortrag sowie FACT Alumni für die Unterstützung.

Workshop zur Datenanalyse mit IDEA

Eindrücke vom Workshop zur Datenanalyse mit IDEA

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Die Workshop-Teilnehmer mit Dr. Axel Becker (Audicon GmbH, 3. v. l.), Thomas Sachs (links) und Marcus Bravidor (2. v. l.). Unten: Während des Workshop wurde die praktische Übung mit den notwendigen theoretischen Grundlagen kombiniert.

Als Ergänzung zur Veranstaltung Accounting and Information Systems durften wir im November 2016 erneut Herrn Dr. Axel Becker von der Audicon GmbH für einen Workshop zur Datenanalyse mit der Software IDEA begrüßen. Im Zentrum des zweitätigen Workshops stand das interaktive Erlernen der grundlegenden Methoden und Werkezeuge der (forensischen) Datenanalyse. Nach einem kurzen "Theorieblock" konnten die Studierenden direkt selbst Hand anlegen und die notwendigen Analyseschritte step by step in der Software begleiten. Neben einfachen Abstimmungs- und Vergleichsprüfungen wurden auch fortgeschrittenere Methoden wie Benford's Law oder die Identifikation ähnlich lautender Begriffe bzw. Namen mitteils phonetischer Methoden vorgestellt und direkt praktisch umgesetzt. Da Herr Becker über langjährige praktische Erfahrungen in der Schulung und Beratung zum steuerrechtlichen Datenzugriff sowie der Anwendung von IDEA im Revisions- und Forensikumfeld verfügt, wurde die Thema mit mehreren anschaulichen Praxisbeispielen verdeutlicht.

Unser Dank gilt der Audicon GmbH und alle Teilnehmern für die gelungene Durchführung des Workshops; insbesondere natürlich Herrn Becker für seinen wiederholten Besuch in Bayreuth! Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in den kommenden Semestern! Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung von Audicon.

Neue Publikation zu Beschäftigungssituation und Demographie in Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung

Der Artikel "Überalterung und Nachwuchssorgen – nur ein Problem nach den Berufsexamina?" von Marcus Bravidor, Jan Krüger und Prof. Dr. Thomas Loy ist in der anerkannten Fachzeitschrift Die Wirtschaftsprüfung (WPg) erschienen.

Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung sind typische "people businesses", die einen großen Bedarf an hochqualifizierten Beschäftigen haben. Bei Betrachtung der demographischen Situation zeigt sich, dass sowohl in Steuerberatung als auch Wirtschaftsprüfung eine Überalterung der Beschäftigten droht. Während sich dies in der Wirtschaftsprüfung strukturell auf die examinierten Berufsträger beschränkt, droht in der Steuerberatung eine mögliche Überalterung auf allen Qualifikationsebenen. Als mögliche Ansatzpunkte für ein Entgegenwirken werden flexiblere Arbeitszeitmodelle sowie eine wettbewerbsorientierte Vergütung diskutiert. Diese Punkte erscheinen wichtig, da hochqualifizierte Fachkräfte nicht nur in diesen Bereichen gesucht werden. Auch bei Industrieunternehmen zeigt sich ein zunehmender Bedarf, der den "war for talents" mittelfristig verstärken dürfte.

Der Betrag entstand im Rahmen des Forschungsprojekts "Karriere- und Studienentscheidungen in Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung", das von der DATEV-Stiftung Zukunft, EbnerStolz, dem Genossenschaftsverband Bayern und Curacon finanziell unterstützt wird.

Bravidor, M. / Krüger, J. / Loy, T.: Überalterung und Nachwuchssorgen – nur ein Problem nach den Berufsexamina? Beschäftigungssituation und Demographie in Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung und Rechnungswesen im Vergleich, in: Die Wirtschaftsprüfung, Jg. 69, 2016, H. 20, S. 1142–1150.

Weitere Informationen finden Sie in eRef. Der Artikel ist in der Bibliothek (Signatur: 31/QA 44150) einsehbar.

Bravidor/Krüger/Loy, WPg 2016

Zwei Beiträge in der aktuellen Ausgabe der UBT aktuell

Vorweg dürfen wir allen geneigten Lesern einen guten Start ins Wintersemester 2016/17 wünschen! Ein kleines Schmankerl zu Beginn: In der aktuellen Ausgabe der UBT aktuell berichtet unsere Lehrstuhl in zwei gewohnt kurzen Artikeln über die Vorkommnisse des jüngst vergangenen Sommersemesters 2016.

So gibt es auf S. 28 einen retrospektiven Kurzabriss auf unsere Ringvorlesung im Rahmen der Veranstaltung "Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung" zu lesen. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, um nochmals allen Gästen für ihre Vorträge und die angeregten Diskussionen bedanken!

Prof. Dr. Thomas Loy und Marcus Bravidor stellen auf S. 20 den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zu "Karriere- und Studienentscheidungen in Steuerberatung & Wirtschaftsprüfung" vor. Im Mittelpunkt stehen eine kurze Zusammenfassung der ersten Ergebnisse sowie ein Ausblick auf die nächsten Schritte des Projekts.

Die UBT aktuell berichtet zweimal jährlich über Neues vom Campus der Universität Bayreuth. Neben Informationen zu Lehre und Interna, werden auch aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse vorgestellt.

Heft 2/2016 der UBT aktuell ist im Volltext frei verfügbar.

UBT aktuell Heft 2-2016

Interuniversitäres Forschungskolloquium an der Bergischen Universität Wuppertal

Eindrücke vom interuniversitären Forschungskolloquium an der BU Wuppertal

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Teilnehmer am interuniversitären Forschungskolloquium an der BU Wuppertal.

Zu Beginn des neuen Semesters folgte das Team des Lehrstuhls der Einladung zum traditionellen interuniversitären Forschungskolloquium, das diesmal auf Einladung von Prof. Dr. Nils Crasselt an der Bergischen Universität Wuppertal stattfand. Neben den Lehrstühlen aus Wuppertal und Bayreuth waren auch die Lehrstühle von Prof. Dr. Joachim Gassen (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr Bernhard Pellens (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Thorsten Sellhorn (Ludwig-Maximilians-Universität München) vertreten. Das breite Themenfeld umfasste u.a. Vorträge den Änderungen bei der Quartalsberichterstattung, der Risikoeinschätzung von M&A-Transaktionen, Bribery und Compliance sowie dem Wechselspiel von Ratings und Rechnungslegung. Hendrik Rupertus präsentierte ein Projekt zur Prognosefähigkeit von Kapitalströmen, während Christian Wittmann Gründe und Auswirkungen des Offenlegungsverhalten mittelständischer Unternehmen empirisch analysierte.

Wir danken Herrn Prof. Crasselt und seinem Team für die Gastfreundschaft und die tolle Organisation sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die interessanten Vorträge und die angeregten Diskussionen. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!

Neue Publikation zu Praktika in Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung

Der Artikel "Berufseinstieg in die Wirtschaftsprüfung leicht gemacht" von Prof. Dr. Thomas Loy und Marcus Bravidor ist im "WPK Magazin" erschienen.

Praktika werden von Unternehmen und Studierenden als Möglichkeit zum Kennenlernen potentieller Mitarbeiter bzw. Arbeitgeber geschätzt. So zeigt die vorgestellte Befragung von 1.291 Studierenden, dass 65,1 % bereits praktische Erfahrung in Praktika gesammelt haben. Besonders beliebt sind die Bereiche Controlling (17,1 %), Wirtschaftsprüfung (12,2 %) und Steuerberatung (9,8 %). Überraschend ist allerdings, dass die "Big Four"-Prüfungsgesellschaften als Praktikumsunternehmen ähnlich beliebt sind wie kleine und mittelständische Kanzleien. Insbesondere letztgenannte können von der frühzeitigen Gewinnung aufstrebender Nachwuchskräfte profitieren. Voraussetzung sind allerdings herausfordernde und spannende Aufgaben sowie ein angenehmenes Betriebsklima. Gleichsam empfiehlt es sich für Studierende, die ein Praktikum suchen, die Blicke auch einmal abseits der "ganz großen" hin zu den größeren mittelständischen Gesellschaften schweigen zu lassen.

Loy, T. / Bravidor, M.: Berufseinstieg in die Wirtschaftsprüfung leicht gemacht. Praktika als erfolgreiches Mittel der Personalgewinnung, in: WPK Magazin, 2016, H. 3, S. 46–48.

Weitere Informationen sowie den Link zum Volltext finden Sie in eRef.

Loy/Bravidor, WPK Magazin 2016

Beitrag zu Internationalisierung der KMU-Rechnungslegung zur Veröffentlichung angenommen

Der Beitrag "Internationalisierung und Harmonisierung der KMU-Rechnungslegung" von Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier, Christian Wittmann und Marcus Bravidor wurde von der renommierten "Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship" zur Veröffentlichung angenommen.

Der Beitrag analysiert die bisher nur in geringem Maße harmonisierte KMU-Rechnungslegung aus unterschiedlichen Perspektiven. Aus konzeptioneller Sicht zeigt sich eine starke Verbindung zu gesellschafts- und steuerrechtlichen Themen, die im Wesentlichen national geprägt sind. Folglich zeigen sich in der bisherigen Literatur – in Abhängigkeit von den betrachteten Ländern – unterschiedliche Präferenzen für eine weitere Harmonisierung. Insgesamt scheinen die damit verbundenen Kosten aber den Nutzen nicht aufzuwiegen. In der abschließenden empirischen Analyse der Kommentierungsschreiben zum EU-Grünbuch "Schaffung einer Kapitalmarktunion" zeigt sich dann auch, dass das sich das Interesse an einer weiteren Harmonisierung und Internationalisierung auf größere, eher kapitalmarktorientierte KMU richtet.

Fülbier, R. U./Wittmann, C./Bravidor, M.: Internationalisierung und Harmonisierung der KMU-Rechnungslegung – Forschung, Regulierung und Meinungsbild in der EU, in: Zeitschrift für KMU und Entrepreneurship, Jg. 65, 2017, im Erscheinen.

Weitere Informationen finden Sie in eRef.

Neue Publikation zur Marktwert-Buchwert-Gegenwartswert-Lücke

Der Artikel "Zukunftspotentiale aus Kapitalmarktsicht – Marktwert-Buchwert-Gegenwartswert-Lücke am Beispiel der DAX-Unternehmen" von Prof. Dr. Rolf Uwe FülbierProf. Dr. Dirk Honold und Prof. Dr. Andreas Weese (beide Technische Hochschule Nürnberg) ist in der anerkannten Fachzeitschrift "Corporate Finance" erschienen.

Die Marktwert-Buchwert-Gegenwartslücke beschreibt die Differenz zwischen dem bilanziellen Eigenkapital und dessen Bewertung am Kapitalmarkt. Investoren beziehen in ihre Bewertung nicht nur Vergangenheitsdaten sondern auch die Zukunftspotentiale eines Unternehmens ein. In Bewertungsmodellen werden diese Zukunftspotentiale häufig über eine (konstante) Wachstumsrate berücksichtigt. Im vorliegenden Beitrage wird dieses Vorgehen auf den Kopf gestellt. Es wird ein neues Konzept zur Trennung des Gegenwartswertes eines Unternehmens und den im Aktienkurs eingepreisten Zukunftspotentialen entwickelt. Darauf aufbauend erfolgt eine empirische Anwendung auf die DAX-30-Unternehmen. Dabei zeigt sich, dass die Zukunftspotentiale nicht allein durch Daten der wertorientierten Steuerung (z.B. EVA-Konzept) oder der Rechnungslegung erklärt werden können. Aus der dynamischen Beziehung dieser Größen werden Handlungsempfehlungen für die Unternehmenspraxis hergeleitet, die insbesondere die impliziten Wachstumserwartungen der Kapitalmarktteilnehmer berücksichtigen. Ein abschließender Hinweis: Die dargestellten Ergebnisse sind keine Kaufs- oder Verkaufsempfehlungen für die in Rede stehenden Aktien.

Honold, D. / Fülbier, R. U. / Weese, A.: Zukunftspotentiale aus Kapitalmarktsicht – Marktwert-Buchwert-Gegenwartswert-Lücke am Beispiel der DAX-Unternehmen, in: Corporate Finance, Jg. 3, 2016, H. 07–08, S. 249–264.

Weitere Informationen finden Sie in eRef. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Börsen-Zeitung vom 30.07.2016 besprochen.

Honold/Fülbier/Weese, Corporate Finance 2016

Gastvortrag zu den Auswirkungen der Niedrigzinsphase von Prof. Dr. Bernhard Pellens

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Professor Pellens

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Prof. Dr. Bernhard Pellens (3. v. r.) mit Prof. Dr. Jochen Sigloch, Prof. Dr. Sebastian Schanz, Prof. Dr. Reinhard Meckl, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Dr. Thomas Loy (v.l.n.r.). Unten links: Professor Pellens während des Vortrags. Unten rechts: Ein Blick ins Auditorium.

Zum Abschluss der Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, den 7. Juli 2016, Herrn Prof. Dr. Bernhard Pellens von der Ruhr-Universität Bochum begrüßen. Herr Professor Pellens referierte über die aktuelle Niedrigzinsphase, welche eine Vielzahl von Unternehmen als Anwender von Rechnungslegungstandards aber auch die Standardsetzer und Nutzer von Finanzinformationen aktuell vor große Probleme stellt. Nach einer kurzen Einführung zur Zinsentwicklung der letzten Jahre gab Herr Professor Pellens schlaglichtartige Einblicke in die Folgen des dauerhaft niedrigen Zinsniveaus auf verschiedene Bilanzpositionen. Anhand von Beispielen aus der Bilanzierungspraxis aber auch eigener empirischer Analysen wurden die Auswirkungen u.a. auf Pensionsrückstellungen, andere langfristige Rückstellungen sowie den Geschäfts- oder Firmenwert aufgezeigt. Abschließend zeigte Herr Professor Pellens einige offene Fragen auf, für die er auch mögliche Lösungsansätze zur Diskussion stellte. Hierzu ließen sich die ebenfalls anwesenden Professoren Loy, Meckl, Schanz und Sigloch nicht lange bitten. So wurden bspw. der Stellenwerte des Leitzinses sowie alternative Konzepte zur Bilanzierung und der Bestimmung der relevanten Zinssätze lebhaft diskutiert.

Wir bedanken uns bei Herrn Professor Pellens recht herzlich für den gleichermaßen informativen wie kurzweiligen Vortrag sowie bei FACT-Alumni für die organisatorische Unterstützung.

Gastvortrag "Der neue Leasingstandard" von Michael Henneberger

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Henneberger

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben Links: WP/StB Michael Henneberger (2. v. l.) mit Hendrik Rupertus, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Christian Wittmann (v.l.n.r). Oben rechts: Prof. Fülbier überreicht Herrn Henneberger das Gastgeschenk. Unten: Ein Blick in das gewohnt gut gefüllte Auditorium.

Für einem weiteren Vortrag der Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, dem 23.06.2016, Herrn WP/StB Michael Henneberger in Bayreuth begrüßen. Herr Henneberger ist Partner bei PricewaterhouseCoopers in Frankfurt. Dort leitet er den Bereich „Leasing“. Aufbauend und in Ergänzung zum Vortrag von Professor Fülbier, der in der Vorwoche den Themenbereich Leasing aus dem Blickwinkel der Forschung beleuchtete, nahm sich Herr Henneberger dem Thema aus der Perspektive der Praxis an. Aus erster Hand erfuhren die Studierenden, wie sich der jüngste Standard des IASB auf die Unternehmen auswirkt. Nach einem Überblick zu den Grundlagen der Leasingbilanzierung wurde das neue Bilanzierungskonzept, welches IFRS 16 zugrunde liegt, anhand eingängiger Beispiele erläutert. Einen weiteren Schwerpunkt des Vortrags nahmen die Herausforderungen bei Umsetzung und Implementierung der neuen Vorschriften ein, die Herr Henneberger pointiert beleuchtete. So wurden auch konkrete Problemstellungen und Lösungsansätze aus dem unternehmerischen Alltag dargestellt.

Wir danken Herrn Henneberger recht herzlich für seinen sehr interessanten Vortrag. Gleichzeitig gilt unser Dank auch FACT-Alumni für die gewohnte Unterstützung.

Am Donnerstag, dem 07.07.2016, folgt mit einem Vortrag von Herrn Prof. Dr. Bernhard Pellens (Ruhr-Universität Bochum) zu den Herausforderungen der Niedrigzinsphase für die (IFRS-)Rechnungslegung der Abschluss unserer Ringvorlesung. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr (s.t.) in Raum S 64 (RW I).

Planspiel "Abschlussprüfung" in Kooperation mit der DATEV

Eindrücke vom Planspiel Abschlussprüfung

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben links: Die Teilnehmer des Planspiel mit Mathias Lutz von der DATEV e.G. (links) sowie Christian Wittmann (rechts) und Hendrik Rupertus (2. v. r.). Andere Bilder: Eindrücke aus dem Planspiel.

Im Juni 2016 hat unser Lehrstuhl erstmal das Planspiel „Abschlussprüfung“ in Kooperation mit der DATEV e.G. angeboten. Im Rahmen des zweitätigen Workshops und einer begleitenden Vorlesung konnten sich Studierende ein erstes Bild über die Welt der Wirtschaftsprüfung machen. Herr Mathias Lutz, Mitarbeiter der DATEV e.G., stellte den 18 Studierenden in einem praxisnahen Workshop insbesondere die Grundlagen der klassischen (Jahres-)Abschlussprüfung sowie der dabei notwendigen Dokumentation von Prüfungsplanung, -durchführung und -ergebnis anhand der DATEV-Software „Abschlussprüfung comfort“ dar.

Schwerpunkt war ein Beispielfall, an dem die einzelnen Schritte des risikoorientierten Prüfungsansatzes aufgezeigt und geübt werden konnten. So erhielten die Teilnehmer vielseitige Einblicke, die von der Risikoeinschätzung über die Bestimmung der Wesentlichkeit bis hin zur Prozessaufnahme und Prüfungsdurchführung einzelner Prüffelder sowie der nachvollziehbaren Dokumentation reichten. Durch die selbständige Nutzung der Software wurden den Studierenden Einblicke in den Aufbau der Software sowie der für die Dokumentation vorgesehenen Arbeitspapiere vermittelt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Lutz sowie der DATEV e.G. für die beiden sehr interessanten Tage und freuen uns auf eine baldige Fortsetzung!

Gastvortrag zur Anwendung des Integrated Reporting bei der Bayer AG

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Dr. Schloemer

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Links: Dr. Martin Schloemer während des Vortrags. Rechts Oben: Dr. Schloemer (2. v. l.) mit Prof. Dr. Rolf Uwe FülbierHendrik Rupertus und Christian Wittmann (v.l.n.r). Rechts Unten: Eindrücke aus dem Vortrag.

Mit Dr. Martin Schloemer durften wir am Donnerstag, dem 16. Juni 2016, einen ausgewiesenen Experten der externen Unternehmensberichterstattung willkommen heißen. Neben seiner Funktion als Leiter der Grundsatzabteilung IFRS (Accounting Principles and Policies) bei der Bayer AG ist Herr Schloemer auch Mitglied des IFRS-Fachausschusses des DRSC sowie des IFRS Interpretations Committee.

Im Rahmen seines Vortags zu aktuellen Entwicklung der Unternehmenspublizität referierte Herr Schloemer über das Konzept des Integrated Reporting, welches u.a. die Verknüpfung von finanziellen und nicht finanziellen Unternehmensdaten beinhaltet. Vor dem Hintergrund der Berichtsvielfalt und der Informationsbedürfnisse der Adressaten wurden Initiativen diverser Standardsetter und Regulierer vorgestellt und praktischer sowie konzeptioneller Perspektive diskutiert. Aus Sicht der Bayer AG – eines der wenigen DAX30-Unternehmen die bereits eine „integrierte Berichterstattung“ praktizieren – konnte Herr Schloemer Motive, Umsetzung und Anwendungsprobleme anschaulich darstellen. 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Dr. Schloemer für die interessanten Eindrücke und den Vortrag. Vielen Dank auch an FACT-Alumni e.V. für die Unterstützung.

Am Donnerstag, dem 23. Juni 2016, folgt bereits der nächste Termin unserer Vortragsreihe. Michael Henneberger, Partner bei PwC in Frankfurt, wird über den neuen Leasingstandard (IFRS 16) sprechen. Die Veranstaltung findet um 18.00 (s.t.) in Raum S 64 (RW I) statt.

Neue Publikation zur Leasingbilanzierung nach IFRS 16

Der Artikel "IFRS 16 ist da – Was verändert sich in der Leasingbilanzierung" von Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Christina Scharf ist in der Zeitschrift "Audit Committee Quarterly" erschienen.

Der längste Standardsetzungsprozess für einen einzelnen Standard, über 1.000 Kommentierungsschreiben und zwei Exposure Drafts – die Neuregelung der Leasingbilanzierung (IFRS 16) ist eines der "Monumentalprojekte" des IASB und des FASB. Nun wurde es endlich zum Abschluss gebracht. Ab 2019 soll der neue Standard nach Vorgaben des IASB verpflichtend anzuwenden sein. Augenscheinlich sind dabei zunächst zwei Änderungen. Künftig müssen nicht mehr nur die bisher als "Finanzierungsleasing" bekannten Verpflichtungen bilanziell ausgewiesen werden. Auch Verpflichtungen aus "operativen Leasing" finden künftig Einzug in die Bilanz, d.h. es gibt kein "off-balance accounting" mehr. Aus konzeptioneller Sicht werden dabei nicht das Leasinggut an sich, sondern die sich aus der Nutzung ergebenden Rechte und Pflichten bilanziert (sog. "right-of-use approach"). Diese fundamentalen Änderungen ziehen eine Vielzahl an Sonderregelungen und Herausforderungen bei der praktischen Anwendung nach sich. Im vorligenden Artikel werden die Grundzüge der neuen Leasingbilanzierung, die wesentlichen Krtikpunkte und die praktischen Anforderungen kurz vorgestellt.

Fülbier, R. U. / Scharf, C.: IFRS 16 ist da – Was verändert sich in der Leasingbilanzierung?, in: Audit Committee Quarterly, 2016, H. Extra: IFRS 16, S. 3–6.

Weitere Informationen sowie den Link zum kostenfreien Abruf des Volltexts finden Sie in eRef.

Fülbier/Scharf, Audit Committee Quarterly 2016

Neue Publikation zur Attraktivität von Tätigkeiten in Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung

Der Artikel "Geld ist nicht alles" von Prof. Dr. Thomas Loy und Marcus Bravidor ist in der Zeitschrift "DATEV magazin" erschienen.

Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sehen sich in den letzten Jahr in verstärktem Maße Nachwuchssorgen ausgesetzt. Dies gilt insbesondere für kleine und mittelgroße Praxen, die bspw. examinierte Berufsträger als Kanzleinachfolger suchen. Allerdings ist weitestgehend unklar, welche Faktoren Studierenden – als künftigen Beschäftigen, aber vor allem auch Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern – bei der Wahl des Arbeitsplatzes wichtig sind. Im Rahmen einer Befragung von Studierenden an 14 deutschen Universitäten werden vorliegend die wesentlichen Kriterien für die Berufs- und Arbeitsplatzwahl für Studierende analysiert sowie zwischen Studierenden, die sich eine Tätigkeit bei einer "Big 4"-Gesellschaft und kleineren Praxen vorstellen können, verglichen. Es zeigt sich, dass nicht primär monetäre Anreize sondern auch ein kollegiales, aber herausforderndes Arbeitsumfeld von zunehmender Bedeutung sind. Wirtschaftsprüfer und Steuerberater müssen potentielle Beschäftige künftig nicht mehr nur fachlich sondern auch persönlich überzeugen können.

Loy, T. / Bravidor, M.: Geld ist nicht alles, in: DATEV magazin, 2016, H. 6, S. 29–31.

Weitere Informationen sowie den Link zum Volltext finden Sie in eRef.

Loy/Bravidor, DATEV-Magazin 2016, S. 29 ff.

Gastvortrag zur Implementierung des neuen IFRS 15 zur Umsatzrealisierung

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Faust

Zum Vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Simon Faust (3. v. l.) mit Hendrik Rupertus, Rüdiger Herr, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Christian Wittmann (v.l.n.r). Unten: Eindrücke aus dem Vortrag.

Am 2. Juni 2016 durften wir Herrn Simon Faust als dritten Referenten der Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung“ willkommen heißen. Herr Faust ist als Senior Manager bei der KPMG AG in Nürnberg u.a. für Projekte zur Implementierung der neuen Regelungen zur Umsatzbilanzierung nach IFRS 15 zuständig.

Die Umsatzrealisierung wird sich durch neuen Standard IFRS 15 ab 2018 grundlegend ändern. Herr Faust beschrieb daher zu Beginn seines Vortrages zunächst den Anwendungsbereich von IFRS 15 sowie das neue prinzipienbasierte fünf-stufige Bilanzierungsmodell. Darauf aufbauend wurde den Studierenden ein Einblick in die Herausforderungen bei der Implementierung des neuen Standards vermittelt. So sind nicht nur das Rechnungswesen, sondern auch viele andere Unternehmensteile (Legal, Sales, Compliance, IT) hiervon betroffen. Entsprechend langwierig, komplex und kostspielig gestaltet sich der Implementierungsprozess, dessen Erfolg eine gezielte Planung voraussetzt. Besonders hervorgehoben wurden hierbei die wesentlichen Projektziele sowie die Auswirkungen einer solchen Umstellung in den verschiedenen Unternehmensbereichen. Abgerundet wurde der Vortrag mit einigen Beispielen aus der Praxis.

Wir danken Herrn Faust recht herzlich für seinen sehr interessanten Vortrag. Zudem gebührt FACT Alumni Dank für die Unterstützung bei der Organisation.

Bereits in der kommenden Woche, am Donnerstag, dem 16. Juni 2016, geht es mit dem Vortrag von Dr. Martin Schloemer zum Thema „Integrated Reporting“ weiter. Die Veranstaltung findet um 18.00 (s.t.) in Raum S 64 (RW I) statt.

Neue Publikation zur Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen IFRS

Das Buch "Pensionsverpflichtungen in der Rechnungslegung nach IFRS" von Dr. Friederike Hablizel ist im Verlag Peter Lang erschienen.

Die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen ist einer der dynamischsten Bereiche der IFRS-Rechnungslegung. Frau Hablizel greift in ihrer Dissertation zunächst die regulatorischen und ökonomischen Rahmenbedingungen von Pensionsverpflichtungen auf. Darauf aufbauend erfolgt eine vergleichende konzeptionelle Würdigung der Bilanzierungsmethoden nach IAS 19 sowie alternativer Bilanzierungskonzepte. Die möglichen Auswirkungen der unterschiedlichen Konzepte auf die Bilanzen der DAX-, MDAX und SDAX-Unternehmen werden in einer mehrstuhfigen Simulation betrachtet. Die Arbeit leistet somit einen wichtigen Beitrag zur sog. ex ante-Forschung, die Standardsetzern hilft, die Auswirkungen einer Regeländerung bereits im Vorfeld abzuschätzen.

Hablizel, F.: Pensionsverpflichtungenin der Rechnungslegung nach IFRS. Theoretische Analyse und empirische Analyse alternativer Bilanzierungskonzepte, in: Crasselt, N. / Fülbier, R. U. / Gassen, J. / Pellens, B. / Sellhorn, T. (Hrsg.), Betriebswirtschaftliche Forschung im Rechnungswesen, Bd. 17, Frankfurt am Main u.a. 2016.

Weitere Informationen finden Sie in eRef. Das Buch kann in der Universitätsbibliothek (Signatur: 31/QP 820 H116) eingesehen werden.

Hablizel (2016)

Workshop "Prüfungshandlungen" bei EY in Nürnberg

Eindrücke vom Workshop 'Prüfungshandlungen' bei EY in Nürnberg

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Konzentriertes Arbeiten während des Workshops und ein gemütlicher Ausklang im Biergarten. Unten: Die Workshop-Teilnehmer mit Udo Schuberth (links), Stephan Sperber (3. v. r.) und Thomas Gössl (Mitte hinten) von EY sowie Christian Mehnert (rechts), Christian Wittmann (3. v. l.) und Hendrik Rupertus (5. v. l.).

Am 20. Mai 2016 fand der nunmehr schon fast traditionelle Workshop „Prüfungshandlungen – Fallstudie zum risikoorientierten Prüfungsansatz in der Wirtschaftsprüfung“ in Kooperation mit EY Nürnberg sowie FACT Alumni statt. Die 25 Teilnehmerinnen aus den verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen der Universität Bayreuth bekamen zu Beginn interessante Einblicke in den Beruf des Wirtschaftsprüfers sowie den Prüfungsprozess von EY. Anschließend konnte das erlangte Wissen in kleinen Gruppen bei der Bearbeitung von vier verschiedenen Fallstudien zum risikoorientierten Prüfungsansatz direkt angewandt werden, wobei die Experten aus der Praxis immer mit Rat und Tat zur Seite standen. Zum Ausklang konnten alle Beteiligten die gesammelten Eindrücke bei einem lockeren „Get Together“ mit einer ordentlichen Biergarten-Brotzeit Revue passieren lassen. So ergab sich auch die Möglichkeit, alle Fragen rund um Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung sowie zu Praktika und Berufseinstieg in entspannter Atmosphäre mit den „EY-lern“ zu besprechen.

Wir bedanken uns bei Udo Schuberth, Stephan Sperber und Thomas Gössl sowie dem Team von Nürnberg für einen gleichermaßen spannenden wie interessanten Tag. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung in den kommenden Semestern!

39th European Accounting Association Annual Congress

Eindrücke vom EAA 2016

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Christian Wittmann, Hendrik Rupertus, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Marcus Bravidor (v.l.n.r.) auf dem EAA Annual Congress. Unten links: Hendrik Rupertus während seines Vortrags. Unten rechts: Die "Skyline" der Maastrichter Altstadt.

Auf dem 39th Annual Congress der European Accounting Association in Maastricht (Niederlande) war unser Lehrstuhl mit drei Präsentationen zu aktuellen Forschungsprojekten vertreten:

Der EAA Annual Congress ist eine der beiden größten Konferenzen für rechnungswesenbezogene Forschung (Rechnungslegung, Controlling, Steuerlehre, etc.). In diesem Jahr wurden 700 Beiträge von Forschungsteams aus mehr als 50 Ländern vorgestellt.

Gastvortrag zur Versicherungsbilanzierung nach IFRS

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Dr. Kölschbach

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Dr. Kölschbach erläutert den Studierenden die Besonderheiten der Bilanzierung bei Versicherungsunternehmen. Unten links: Prof. Fülbier überreicht Herrn Kölschbach das Gastgeschenk. Unten rechts: Dr. Joachim Kölschbach (2. v. l.) mit Prof. Dr. Jochen Sigloch (links) Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts), Christian Wittmann (2. v. r.) und Hendrik Rupertus (Mitte).

Im Rahmen unserer Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen in der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, dem 28. April 2016, mit Herrn Dr. Joachim Kölschbach – ganz im Sinne der Veranstaltung – einen ausgewiesenen Spezialisten für die Bilanzierung von Versicherungsunternehmen willkommen heißen. Herr Dr. Kölschbach ist Partner bei der KPMG AG in Köln und dort zuständig für Grundsatzfragen der Rechnungslegung und Aufsicht von Versicherungen. In seinem Vortrag ging es um das langwierige „Insurance Contracts“-Projekt des IASB zur Bilanzierung von Versicherungsverträgen in den IFRS. Besondere Relevanz erhält das Thema, da das Projekt, welches bereits seit knapp 20 Jahren auf der Agenda steht, wohl noch in diesem Jahr zum Abschluss kommen wird. Herrn Dr. Kölschbach ist es gelungen den anwesenden Studierenden die komplexe und stark regulierte Welt der „Insurance Contracts“ auf verständliche Art und Weise näher zu bringen. Nach einem kurzen Abriss über den Projektverlauf und der Darlegung der Besonderheiten der Versicherungsbranche wurde vertieft über die Herausforderungen für eine adäquate Bilanzierung von Versicherungsverträgen gesprochen. Dabei wurde von den (im Entstehen befindlichen) Detailregelungen der IFRS abstrahiert und eher auf die konzeptionellen Schwierigkeiten fokussiert.

Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Dr. Kölschbach für den sehr interessanten Vortrag. Vielleicht folgen diesem zweiten Aufenthalt in Oberfranken noch weitere. Der Vortrag wurde von FACT Alumni unterstützt.

Nach einer kurzen Pause geht es dann am Donnerstag, dem 2. Juni 2016, mit einem Vortrag von Simon Faust (KPMG Nürnberg) zu einer ebenfalls sehr aktuellen Thematik, der Umsatzrealisierung nach IFRS 15, weiter. Zeit und Ort wie gehabt: 18:00 (s.t.), S 64 (RW I).

EY AuditChallenge 2016

Eindrücke von der EY AuditChallenge 2016

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben: Die Teilnehmer der EY AuditChallenge 2016 mit den Vertretern von EY, Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (links) und Marcus Bravidor. Unten links: Der Bearbeitung der Fallstudie folgte eine kurze Vorstellung von EY. Unten rechts: Das Siegerteam mit den Vertretern von EY und Prof. Fülbier.

Auch in diesem Semester richtete die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY gemeinsam mit unserem Lehrstuhl den hochschulinternen Auscheid zur EY AuditChallenge aus. Dabei handelt es sich um den größten Fallstudienwettbewerb für Studierende der Wirtschaftswissenschaften im deutschsprachigen Raum. Schlussendlich konnte sich das Team bestehend aus Isabell Keller, Theresa Rausch und Martin Reußner in einer knappen Entscheidung gegen die Konkurrenz durchsetzen. Das Siegerteam tritt nun in der nächsten Runde, die am 25.05.2016 in der EY-Niederlassung in München stattfinden wird, gegen die siegreichen Teams der anderen bayerischen Hochschulen an. Wir wünschen Ihnen dafür maximale Erfolge!

Unser Dank gilt allen Teilnehmern an der EY AuditChallenge 2016 und natürlich auch den Mitarbeitern von EY, die an der erfolgreichen Umsetzung der AuditChallenge an der Universität Bayreuth beteiligt waren. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung im kommenden Jahr!

Gastvortrag "Informationsorientierte Rechnungslegung und Marktbewertung" von Prof. Dr. Schildbach

Eindrücke vom Gastvortrag von Herrn Prof. Schildbach

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben links: Prof. Dr. Schildbach (2. v. r.) mit Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts), Christian Wittmann (links) und Hendrik Rupertus (2. v. l.). Oben rechts: Prof. Fülbier überreicht Prof. Schildbach das Gastgeschenk. Unten: Prof. Schildbach vor dem Auditorium.

Zum Auftakt der Ringvorlesung „Ausgewählte Spezialfragen der Internationalen Rechnungslegung“ durften wir am Donnerstag, dem 21. April 2016, Herrn Prof. Dr. Thomas Schildbach in Bayreuth begrüßen. Als ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Revision und Unternehmensrechnung an der Universität Passau referierte Professor Schildbach in einem voll besetzten Vorlesungssaal über das Konstrukt des „fair values“ im Rahmen einer informationsorientieren Rechnungslegung. Zunächst erläuterte Prof. Schildbach die Rolle der Rechnungslegung im Kontext von Information und Marktbewertung sowie die damit einhergehenden Probleme. Insbesondere die Interdependenz von marktorientierten Werten („fair values“) in der Bilanzierung und die Informationsfunktion der Rechnungslegung für Kapitalmärkte wurde als problematisch herausgestellt. Darüber hinaus wurden die Positionen (z.B. asset-liability approach) und die jüngsten Bestrebungen von IASB und FASB kritisch, aber häufig auch mit einem Augenzwinkern diskutiert. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herrn Prof. Schildbach für die sehr interessanten Ausführungen sowie bei FACT Alumni für die Unterstützung.

Nach dem gelungenen Start der Vortragsreihe geht es bereits am kommenden Donnerstag, dem 28.04.2016, mit einem Vortrag von Herrn Dr. Kölschbach (KPMG) zum „Insurance-Projekt des IASB“ weiter. Der Vortrag beginnt um 18:00 (s.t.) im S 64 (RW I).

Neue Publikation zu den Auswirkungen aktueller Regulierungsnovellen auf KMU

Der Artikel "Aktuelle Regulierungsdebatten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Überblick und Analyse einiger aktueller Novellen aus Sicht mittelständischer Unternehmen" von Marcus Bravidor ist in der Zeitschrift "Unternehmenssteuern und Bilanzen (StuB)" erschienen.

Nach dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz stehen Unternehmen bei Berichterstattung und Offenlegung von finanziellen und nichtfinanziellen Informationen weitere Neuerungen ins Haus. Großes mediales Echo fanden bisher die "Frauenquote", aus der auch Berichtspflichten resultieren, sowie die neuen steuerrechtlichen Vorgaben zum sog. "country by country"-Reporting. Daneben bestehen weitere Debatten, u.a. zur Berichterstattung über Nachhaltigkeit, Diversity und Konfliktrohstoffe, einer möglichen Wiederaufnahme der Überlegungen zur Harmonisierung der Bemessungsgrundlage zur Körperschaftsteuer oder die (erweitere) Anwendung der IFRS (for SMEs). Während die Novellen im Wesentlichen große börsennotierte Unternehmen betreffen, können auch Informations- und Compliance-Pflichten für mittelständische Unternehmen entstehen.

Bravidor, M.: Aktuelle Regulierungsdebatten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Überblick und Analyse einiger aktueller Novellen aus Sicht mittelständischer Unternehmen, in: Unternehmenssteuern und Bilanzen (StuB), Jg. 18, 2016, H. 4, S. 143–147.

Weitere Informationen finden Sie in eRef. An der Universität Bayreuth kann der Artikel über den Zugang der Universitätsbibliothek direkt abgerufen werden (Zeitschriften, StuB).

Bravidor, StuB 2016, S. 143 ff.

Neue Publikation zur deutschen Rechnungslegungsgeschichte, dem Standardsetzungsprozess des IASB und dem Bilanzierungsverhalten von Familienunternehmen

Die Monographie "Accounting from the Perspective of Regulatory History, Private Standard Setting and Family Firm Research" von Dr. Malte Klein ist nun als Volltext verfügbar.

Rechnungslegungsforschung bietet inhaltlich wie methodisch eine Vielzahl an Schnittstellen zu anderen Fachgebieten. Die vorliegende Monographie von Herrn Klein gibt einen Eindruck dieser Interdisziplinarität. Im ersten Teil (Kapitel 2) erfolgt eine umfangreiche Aufarbeitung der deutschen Rechnungslegungsgeschichte. Schwerpunkt bildet eine Analyse des Einflusses, den die Implementierung der "fremden" International Financial Reporting Standards (IFRS) in das deutsche Rechnungslegungssystem auf die Vertragskoordination von Unternehmen hat. Der zweite Teil (Kapitel 3) enthält eine inhaltsanalytische Analyse von Audiomitschnitten zu 14 Sitzungen des International Accounting Standards Board (IASB) zur Überarbeitung von IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer". So wird erstmal ein Einblick in die Interna der "Black Box" des Standardsetters ermöglicht. Abschließend folgt im dritten Teil (Kapitel 4) eine Bestandsaufnahme der Rechnungslegungsforschung zum Bilanzierungsverhalten von Familienunternehmen. Schwerpunkt der Analyse bilden theoretische Fundierung, Thema, Methode, empirisches Modell und Setting sowie die Definition und Operationalisierung von Familienunternehmen in der Forschungslandschaft.

Klein, M.: Accounting from the Perspective of Regulatory History, Private Standard Setting and Family Firm Research, Diss. Bayreuth 2015.

Weitere Informationen und den Link zum Volltext finden Sie in eRef.

Klein (2015)

Vortrag zur Rechnungslegungsregulierung und -forschung mittelständischer Unternehmen

Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier hat am 21. Januar 2016 auf der „ESRC Access to Finance for SMEs Conference Series: Approaches to SME Finance in Germany and the UK” an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg die Bayreuther Forschungsstelle für Familienunternehmen mit einem Vortrag zu „SME-related Accounting and Accounting Research“ vertreten. Die britisch-deutsche Konferenzserie wird vom Economic and Social Research Council (ESRC), dem britischen Gegenstück zur Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), finanziert. Sie zielt auf die Finanzierungsforschung im Bereich Mittelstand/Familienunternehmen und soll anwendungsorientierte wissenchaftliche Erkenntnisse für praktische Fragen der Gründungs- und Innovationsfinanzierung nutzbar machen.

Neue Publikation zum Bilanzierungsverhalten von kleinen und mittelständischen Unternehmen

Der Artikel "Do Creditors Prefer Smooth Earnings? Evidence from European Private Firms" von Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und Prof. Dr. Joachim Gassen (Humboldt-Universität zu Berlin) ist in der international renommierten Zeitschrift "Journal of International Accounting Research" erschienen.

In den europäischen Volkswirtschaften tragen eigentümergeführte kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) jedoch den überwiegenden Teil der Beschäftigung und Wertschöpfung. Die Finanzierung der Unternehmen erfolgt im Wesentlichen über (Bank-)Kredite. Für die Kreditvergabeentscheidung sind Bilanzdaten von großer Bedeutung. Stark schwankende Jahresergebnisse erhöhen aus Sicht der Kreditgeber das Risiko einer regelmäßigen Zahlung von Zins und Tilgung. Ausgehend von dieser Annahme untersuchen die Autoren, ob europäische KMU durch bilanzpolitische Maßnahmen einen möglichst gleichmäßigen Gewinnausweis (Ergebnisglättung, earnings smoothness) anstreben. Die Stichprobe umfasst über 700.000 Unternehmen aus 24 europäischen Ländern. Die Ergebnisse zeigen, dass die Gewinnglättung zunimmt, wenn die Kreditfinanzierung für die Unternehmen besonders wichtig. Der Effekt ist allerdings von rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern abhängig.

Gassen, J. / Fülbier, R. U.: Do Creditors Prefer Smooth Earnings? Evidence from European Private Firms, in: Journal of International Accounting Research, Jg. 14, 2015, Nr. 2, S. 151–180

Weitere Informationen, den Link zum Volltext und zur Besprechung des Beitrags von Ole-Kristin Hope (beides kostenfrei an der Universität Bayreuth) finden Sie in eRef.

Gassen/Fülbier, JIAR 2015, S. 151 ff.

Gastvortrag zur Bewertung immaterieller Vermögenswerte bei der Kaufpreisallokation

Eindrücke vom Gastvortrag von Herr Dr. Schulte

Zum vergrößern auf das Bild klicken. Oben links: Herr Dr. Schulte während des Vortrags im Dialog mit Prof. Fülbier. Oben rechts: Herr Dr. Schulte (Mitte) mit Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier (rechts) und Christian Mehnert (links). Unten: Der Vortrag lockte zahlreiche interessierte Studierende ins Fakultätsgebäude.

Am Freitag, den 15. Januar 2016, konnten Prof. Dr. Rolf Uwe Fülbier und sein Team einen ausgewiesenen Experten für Bewertungsfragen zu einem Gastvortrag im Rahmen der Veranstaltung „Konzernrechnungslegung nach IFRS und HGB“ an unserer Universität willkommen heißen. Herr WP/StB CVA Dr. Jörn Schulte ist Vorstand und einer der Gründer der IVC Independent Valuation & Consulting AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Essen, die sich insbesondere auf Bewertungsthemen spezialisiert hat. Darüber hinaus ist Herr Dr. Schulte Autor einschlägiger Beiträge zur Unternehmensbewertung, öffentlich bestellter Gutachter für Unternehmensbewertungen und auch beim Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) tätig.

In seinem Vortrag gab Herr Dr. Schulte dem interessierten Auditorium im vollbesetzten Vorlesungssaal einen fundierten Überblick zur Anwendung der relevanten Rechnungslegungsregeln und Bewertungsverfahren für die bei Unternehmenszusammenschlüssen erforderliche Kaufpreisallokation ("Purchase Price Allocation", PPA). Daneben gab er spannende Eindrücke aus der Praxis in Form von Beispielen und kurzen Anekdoten aus dem eigenen Erfahrungsschatz. Das Interesse an der Thematik zeigte sich bei den Zwischenfragen und der anschließenden Diskussion, für die Herr Dr. Schulte gerne zur Verfügung stand.

Wir danken Herrn Dr. Schulte recht herzlich für den aufschlussreichen und kurzweiligen Vortrag. Wir freuen uns auf künftige Wiederholung! Der Vortrag wurde von FACT Alumni unterstützt.

Hendrik Rupertus — mit neuer Besatzung ins Jahr 2016

Neues Jahr, neuer Mitarbeiter. Herr Hendrik Rupertus ist seit Januar 2016 der "Neue" am Lehrstuhl für Internationale Rechnungslegung.

Noch im vergangenen Semester unterstützte Herr Rupertus, gemeinsam mit Christian Wittmann, unseren Lehrstuhl für Veranstaltung "Rechnungslegung (Bilanzen)" noch als Tutor. Einigen ist Herr Rupertus vielleicht auch durch seine Tätigkeit bei von FACT Alumni bekannt.

Wir freuen uns, Herrn Rupertus nun als festes Mitglied in unserem Team begrüßen zu dürfen und freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Hendrik Rupertus

Beitrag zu Einflüssen und kultureller Wirkung der IFRS zur Veröffentlichung angenommen

Der Beitrag "Content and context: ‘fair’ values in China" von Ferdinand Balfoort, Professor Rachel F. Baskerville (beide Victoria University, Wellington, Neuseeland) und Professor Rolf Uwe Fülbier wurde vom international renommierten "Accounting, Auditing and Accountability Journal" zur Veröffentlichung angenommen.

In diesem Forschungsprojekt wird aufgezeigt, dass die IFRS keineswegs kultur-neutral entwickelt werden, sondern einem westlich geprägten Bild sozialer und ökonomischer Aktivitäten folgen. Dokumentiert wird dies am Beispiel der Fair Value Bewertung, die der Vorstellung funktionierender, effizienter Märkte entspringt und die den Realitäten in einem völlig anderen Kultur- und Gesellschaftsraum, in dem guanxi-geprägten China, nicht entspricht. Wenn ökonomische Aktivitäten innerhalb enger sozialer Netzwerke und nicht über Märkte vollzogen werden, scheint die erzwungene Bewertung zu völlig irrealen, marktorientierten Fair Values nicht entscheidungsrelevant; mehr noch: es zeigt wie das IASB westlich-liberale Vorstellungen einer ideal funktionierender Marktwirtschaft anderen Gesellschaftsräumen oktroyiert.

Balfoort, F./Baskerville, R./Fülbier, R. U.: Content and context: ‘fair’ values in China, in: Accounting, Auditing & Accountability Journal, Vol. 29 (2016) (forthcoming, accepted for publication).

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